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06.03.2009

Ein warmer Geldregen dank Konjunkturpaket

Ulm Die Universität Ulm bekommt nach Informationen der Deutschen Presse Agentur 15,8 Millionen aus dem zweiten Konjunkturpaket. Darauf habe sich die CDU/FDP-Regierung in Baden-Württemberg verständigt. Größter Nutznießer soll die Hochschule in Heidelberg sein.

Werner Pfisterer, der das Direktmandat im Wahlkreis Heidelberg errang, ist hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und machte sich gestern ein Bild von der Uni Ulm. "Die Uni ist klein aber fein", sagte der hochschulpolitische Sprecher der Landtagsfraktion. Die konkrete Summe wollte er nicht bestätigen, es müsse erst noch ein Beschluss im Kabinett gefasst werden. Der Präsident der Universität Ulm, Professor Dr. Karl Joachim Ebeling, bestätigte auf Anfrage, dass er eine zweistellige Millionensumme erwarte. Konkret solle damit das Ziel verfolgt werden, außeruniversitäre Forschungsinstitute an der Uni zu etablieren. Es bestünden bereits Kontakte mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands, dem Fraunhofer Institut und der Max-Planck-Gesellschaft. Ebeling: "Die Gespräche laufen." Benötigt würde dafür auch ein neues Gebäude. "Um im Konzert der Großen mitzumischen, brauchen wir solche Institute", sagte Dieter Kaufmann, Kanzler der Uni, und meint die Exzellenzinitiative. Als Forschungsschwerpunkt schweben ihm die Lebenswissenschaften (auch Biowissenschaften genannt) vor.

Mit der Förderung universitärer Spitzenforschung sollen unter diesem Schlagwort Leuchttürme der Wissenschaft in Deutschland entstehen. Der Universität wurde (wie berichtet) bereits eine Förderung in Höhe von fünf Millionen Euro für ihre Graduiertenschule für Molekulare Medizin bewilligt.

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