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29.04.2015

Eine Festung für Kunst und Musik

Beim Publikum beliebt: die Veranstaltungsbühne im Glacis.

Im Glacis-Stadtpark gibt es in den Sommermonaten zahlreiche Konzerte. Die Caponniere 4 hat sich ebenfalls etabliert

Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter: Am kommenden Sonntag, 3. Mai, startet die Kultursaison im Neu-Ulmer Glacis. Auf der Veranstaltungsbühne im Stadtpark gibt es dann bis Ende August vor allem viel Musik – von der Blaskapelle bis zur Rockband. Immer bei freiem Eintritt. Zum Start gibt es einen Klassiker im Glacis-Programm: das Konzert des Kulturrings Neu-Ulm, bei dem Stadtkapelle, Sängergesellschaft, Chorgemeinschaft Sängertreu Frohsinn und Gebirgstrachtenerhaltungsverein Almrausch mitwirken.

Organisatorin Mareike Kuch, Leiterin des Sachgebiets Vereine, Sport, Kultur bei der Stadtverwaltung, freut sich schon auf die Saison mit ihren insgesamt 37 Veranstaltungen – schon, weil sie sich auf das Interesse der Neu-Ulmer verlassen kann. „Wir haben ein großes und treues Stammpublikum“, sagt Kuch. Bei manchen Veranstaltungen kämen bis zu 1500 Besucher. Neben den Sonntagskonzerten, bei denen jeweils ab 11 Uhr vor allem Blaskapellen und Chöre aus der Region zum Zug kommen, gibt es ab Juni auch mittwochs regelmäßig Programm. Und da warten die Höhepunkte im Glacis-Aufgebot 2015: unter anderem das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg (24. Juni), das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm (8. Juli), die Big Band der Uni Ulm (15. Juli), das Bundespolizeiorchester München (22. Juli) sowie das Heeresmusikkorps Ulm (29. Juli). Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Von Anfang Juli bis Ende August präsentieren sich dann jeweils freitags ab 20 Uhr regionale Bands aus den Bereichen Jazz und Rock: unter anderem die Cajun-Combo Zydeco Annie & Swamp Cats (17. Juli) oder die Deutschrocker Länderspiel (7. August).

Gerade einmal 51000 Euro darf Organisatorin Kuch pro Jahr ausgeben – und muss von diesem Geld auch die Veranstaltungen von „Kultur im Museumshof“ und auf der Caponniere 4 finanzieren. Letztere hat sich mittlerweile nicht nur als Location für Jazz-Matineen – die Saison beginnt am Sonntag, 10. Mai, um 12 Uhr mit den United Urban Jazzcats – etabliert, sondern auch als Ausstellungsort. Den Auftakt 2015 bestreitet die von Elfi Frauendorf begründete Ateliergemeinschaft aus den Nelson-Barracks unter dem Titel „Die Wilden 13“. Vernissage ist am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr.

Kulturdezernent Ralph Seiffert ist ein Fan der Caponniere. „Die Kasematten haben wirklich einen besonderen Charme“, sagt er. „Schade nur, dass wir bei dem alten Gemäuer auf die warme Jahreszeit angewiesen sind.“ Ein weiterer bisheriger Makel ist hingegen bald behoben: Derzeit installieren Handwerker in der Caponniere eine Toilette.

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