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Politik

07.02.2015

Einkaufsonntag: Linken-Chef wettert gegen SPD

Viel Kritik nach Entscheidung des Neu-Ulmer Stadtrates für zwei Aktionsnachmittage

Die Entscheidung des Neu-Ulmer Stadtrates für zwei verkaufsoffene Sonntage im Jahr hat im Nachgang noch einigen Wirbel ausgelöst. Zahlreiche Politiker mussten ihr Abstimmungsverhalten rechtfertigen, insbesondere für CSU- und SPD-Räte hagelte es Kritik.

Unter anderem meldete sich Xaver Merk, Gewerkschafter, ehemaliges SPD-Mitglied und heutiger Landessprecher der Linken in Bayern, zu Wort. „Eine solche SPD wird nicht mehr gebraucht“, erklärte er und sah in der Zustimmung der Neu-Ulmer Sozialdemokraten (mit Ausnahme von Ulrich Seitz) „ein leuchtendes Beispiel dafür, für wen die SPD Politik macht. Jedenfalls nicht mehr für die Arbeitnehmer in der Stadt.“ Antje Esser, Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, reagierte auf die Kritik gelassen. Sie habe Verständnis für die Haltung der Gewerkschaften, der Kirchen und auch von Xaver Merk, jedoch sollte die Einführung von zwei verkaufsoffenen Sonntagnachmittagen nicht „überdramatisiert“ werden. Zumal Gespräche mit betroffenen Neu-Ulmer Beschäftigten ergeben hätten, dass diese aufgrund diverser „Zuschläge für ein paar wenige Stunden Arbeit“ die Aktionstage sogar selbst gut hießen. (bmi)"Wochenkommentar Seite 26

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