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Erste Hilfe

12.01.2015

Elchingen legt Hand an

Wie geht Erste Hilfe? Rettungskräfte erklärten es 125 Teilnehmern – darunter auch Bürgermeister Joachim Eisenkolb – an Modellpuppen.

Kurse für alle Bürger

Erst war es nur der Wunsch zweier Feuerwehrleute, dass sich mehr Elchinger in Erster Hilfe ausbilden lassen oder ihre Kenntnisse auffrischen. Das Motto „ Elchingen drückt“ ist dabei eine Anspielung auf die lebensrettende Herzdruckmassage. Der Erfolg der Kurse, die in der vergangenen Woche angeboten wurden, übertraf die Erwartungen der Initiatoren Andreas Baur und Timo Kröner. 125 Teilnehmer nahmen an sieben Kursen teil.

Von Mittwoch bis Samstag waren jeden Tag die Parkplätze rund um die Thalfinger Feuerwache belegt. Die Teilnehmer kamen aus allen Elchinger Teilorten und auch aus einigen Orten der Umgebung – die Altersspanne von 15 bis 74 Jahren zeigt, dass Erste Hilfe ein Thema für jeden Elchinger ist. Zehn Übungsleiter der Sportvereine waren genauso dabei wie ein halbes Dutzend Kindergärtnerinnen oder zehn Helferinnen aus der Mittagsbetreuung der Grundschule. „Wenn du jetzt mal an einen Unfall kommst, dann kannst Du auch helfen“, stellte Oliver Naumann fest. Er betreibt in Leipheim eine Firma für Erodiertechnik und war von der Idee der Elchinger so begeistert, dass er seine komplette Belegschaft zum Erste-Hilfe-Kurs anmeldete. Alle neun Mitarbeiter der Firma haben in 16 Unterrichtsstunden alles Wesentliche gelernt, um bei Notfällen helfen zu können. Die Elchinger Feuerwehrleute haben sich fachliche Unterstützung durch die Ausbilder der Malteser und des Bayerischen Roten Kreuz aus Neu-Ulm sowie vom ASB aus Langenau geholt. Bei allen Kursen war auch Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb dabei.

Begehrtester Kurs war der Lehrgang „Erste Hilfe am Kind“, der an drei Stellen in Thalfingen und Oberelchingen angeboten wurde. Neben Kindergärtnerinnen und Sportlehrern waren hier vor allem die Eltern stark dabei.

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