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02.07.2010

England, Spatzen und die Hand Maradonas

Helmi hat Großes vor. Und zwar eine Revolution, die die Ulmer Spatzen wieder in die 1. Liga bringen und Deutschland zum Weltmeister machen wird. Sein Verbündeter wird der bundesrepublikanische Petitionsausschuss sein. Denn diese herzige Abteilung des Deutschen Bundestags wurde ja, wie berichtet, aufgefordert, sie solle dafür sorgen, dass den Engländern jenes im Spiel gegen Deutschland (1:4) nicht gegebene zweite Tor nachträglich anerkannt wird.

Damit hat Helmi zwar nichts zu tun, doch das Konzept für weitere Petitionen steht. Petitionen, die auf Missstände hinweisen, gegen die das nicht gegebene Tor der Engländer wie ein Werk von Justitia persönlich erscheint. Noch ist aber unklar, welche verheerende Weichenstellung der Vergangenheit Helmi als Erstes ausbügelt.

Im Zentrum steht sicherlich der 20. Mai 2000. An jenem Samstagnachmittag verloren die Spatzen in Frankfurt, der Abstieg war besiegelt. Geht gar nicht. Beweise liegen vor, dass Ulmer Spieler mit Handkäs, Musik und Apfelwein außer Gefecht gesetzt wurden. Mindestens genauso ungerecht war jene völlig unglücklich zustande gekommene 1:9-Niederlage gegen Bayer Leverkusen. Nach Informationen unserer Zeitung waren alle neun Tore Abseits. Also Petition. Das Spiel muss annulliert werden.

Genauso übrigens wie das Viertelfinale der WM 1986, Argentinien - England. Von wegen "Hand Gottes". Maradonas Pummelfinger beförderten den Ball ins Tor. Per Petition wird das Spiel von Helmi und dem Deutschen Bundestag für ungültig erklärt. Eine Entscheidung mit Durchschlagskraft: Maradona verliert dadurch seine Trainerlizenz und Deutschland wird Weltmeister!

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