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Licht

05.09.2015

Erleuchtung auf dem Petrusplatz

Vor drei Jahren wurden die Lampen gegen LED-Leuchten getauscht – und nun sind einige kaputt. Doch beim Austausch gibt es Probleme

Vor gut drei Jahren wurde im Neu-Ulmer Stadtrat beschlossen, dass der Petrusplatz in Neu-Ulm in neuem Glanz erstrahlen soll. Und zwar in Form von neuen LED-Leuchten. Die maßangefertigten Lichtquellen wurden also mit neuer Technik und etwa 50 neuen Leuchtmitteln ausgestattet. Und schon ist es vorbei mit der LED-Erleuchtung, denn ein Teil der Lichter machte schlapp. Einige Bürger bemerkten den Ausfall der Leuchten und ärgerten sich darüber – ein Anwohner, der abends oft über das Areal in Neu-Ulms Mitte spazierte und dabei offenbar oft im Dunkeln tappte, sogar so sehr, dass er bei den Stadtwerken Ulm/ Neu-Ulm anrief, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch da gibt es nun ein Problem.

Denn den eingebauten Spezialeinsatz gibt es heute nicht mehr zu kaufen, das teilt Sandra Lützel, Pressesprecherin der Stadt Neu-Ulm mit. Vor drei Jahren wurden auf dem Petrusplatz etwa 50 Straßenlampen auf LED-Licht (light-emitting diode, Leuchtdiode) umgestellt. 16 dieser umgestellten Leuchten sind nun ausgefallen.

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die den Austausch vornehmen, gehen von Materialproblemen aus. „Es handelt sich bei den ausgefallenen LEDs nur um einen bestimmten Typ und solche eines mittlerweile nicht mehr am Markt befindlichen Herstellers“, teilt Bernd Jünke, SWU-Sprecher, mit. Konkret sei nach Angaben von Neu-Ulms Pressesprecherin die Elektronik des Einsatzmoduls der Lampen defekt. Für 360 Euro wurden bereits die alten, kaputten Teile herausgenommen und gegen herkömmliche 33-Watt-Kompakt-Leuchtstofflampen (Energiesparlampen) ausgetauscht.

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Auf der Suche nach neuen Leuchten

Nach Angaben des SWU-Sprechers, sind die Stadtwerke derzeit auf der Suche nach vergleichbaren, geeigneten LED-Leuchten. „Das Licht auf dem Petrusplatz sollte also jetzt wieder funktionieren“, sagt der SWU-Sprecher.

Und wer bezahlt nun den Austausch der fehlerhaften Leuchten? Weil die Hersteller-Firma nicht mehr existiert, bleiben die Kosten an der Stadt hängen. (kat)

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