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06.06.2009

Ermittlungen dauern an

Ulm (mru) - Drei Wochen nach dem Polizeieinsatz, bei dem ein 65-jähriger Mann in der Weststadt schwer verletzt worden ist, dauern die Ermittlungen gegen mehrere Polizisten wegen Körperverletzung im Amt an. Das sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Ulm, Michael Bischofberger.

Ein Teil der an dem Einsatz beteiligten Beamten gelten als Beschuldigte. Die anderen würden als Zeugen vernommen. Das bedeutet, dass sie aussagen müssen, es sei denn, sie würden sich selbst belasten.

Der 65-Jährige war Mitte Mai, nachdem er in seiner Wohnung offenbar randaliert hatte, von den Polizisten überwältigt, gefesselt und aufs Revier gebracht worden. Dort stellte ein Arzt fest, dass der Mann schwer verletzt war.

Er wurde ins Krankenhaus gebracht und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Mann ist seit dem Vorfall querschnittgelähmt.

Die Ermittlungen sollen zeigen, ob die Verletzungen schicksalhaft eingetreten oder durch pflichtwidriges Verhalten der Beamten verursacht worden sind. Neben der Staatsanwaltschaft Ulm ist die Landespolizeidirektion Tübingen mit dem Fall befasst. So soll sichergestellt sein, dass die Ermittlungen möglichst objektiv und unbeeinflusst geführt werden.

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