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Pfaffenhofen

30.01.2019

Es kommt eine schwierige Phase für Betriebe und Bürger

Alfons Endres (rechts), der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Pfaffenhofen/Holzheim, bei seinen Ausführungen.
Bild: Willi Baur

Der Pfaffenhofer Gewerbeverband erwartet Einschnitte wegen der Bauarbeiten in der Hauptstraße. Diese könnten schon früher beginnen als zunächst geplant.

Der Gewerbeverband Pfaffenhofen/Holzheim steht vorbehaltlos hinter den jüngsten kommunalpolitischen Entscheidungen der Verantwortlichen der Marktgemeinde. Das gilt für den Umbau der nördlichen Hauptstraße ebenso wie für den geplanten Roth-Uferweg und die Erschließung neuer Baugebiete. „Das sind Projekte, die unseren Ort weiterbringen“, sagte Vorsitzender Alfons Endres bei der Mitgliederversammlung am Montagabend im SVP-Sportheim.

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Natürlich bedeute die bevorstehende Vollsperrung des nördlichen Bereiches der Hauptverkehrsachse eine schwierige Phase für die Anlieger und für die dortigen Geschäfte eine ganz besondere Belastung, sagte Endres. „Das wird sicher Einschnitte geben.“ Umso wichtiger sei schon im Voraus eine gute Kommunikation mit der Kommunalverwaltung, ergänzte der Verbandschef, betonte allerdings auch: „Die Anlieger haben in Sachen Informationen auch eine Holschuld.“

Eine gute Gelegenheit dazu sei bereits die Informationsveranstaltung am Dienstag, 5. Februar 2019, 19 Uhr. Endres hofft nun, „dass mit einem regen Austausch ähnliche Unstimmigkeiten wie beim Umbau des südlichen Teils vermieden werden können“.

Es kommt eine schwierige Phase für Betriebe und Bürger

Die Veranstaltungsreihe "Markt und Kunst" wird es in Pfaffenhofen nicht mehr geben

Zuvor hatte Bürgermeister Josef Walz in seinem Grußwort auch um Verständnis für die bald anstehende Maßnahme geworben. „Wir haben alle denkbaren Möglichkeiten intensiv geprüft“, versicherte er, „aber die Vollsperrung ist unvermeidlich“. Zeitlich versetzte halbseitige Sperrungen seien schlichtweg nicht realisierbar. Ursprünglich war der Baubeginn für Ende März vorgesehen. Inzwischen halte die beauftragte Tiefbau-Firma schon Mitte Februar für möglich, sofern es die Witterung zulassen sollte, führte Walz weiter aus. „Das bietet uns die Chance, bis zu den Sommerferien weit voran zu kommen, vielleicht sogar fertig zu werden.“

Der Gewerbeverbands-Vorsitzende Endres hatte den Mitgliedern eingangs einen positiven Rückblick vermittelt: auf eine überaus erfolgreiche Gewerbeschau im Vorjahr mit 84 Ausstellern und mehr als 10.000 Besuchern, auf zahlreiche weitere Veranstaltungen und auf eine sehr intensive interne Kommunikation. „Wir zählen weiterhin zu den größten und aktivsten Gewerbeverbänden im Bezirk“, stellte der Vorsitzende nicht ohne Stolz fest.

Erfreulich ferner: Mit knapp über 80 Mitgliedern sei der Bestand seit Jahren stabil, die finanzielle Situation nicht zuletzt bedingt durch die erfolgreiche Gewerbeschau ausnehmend gut. Kassenwart Tobias Galler sprach von einem „wirtschaftlich sehr erfolgreichen Jahr“. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstands geriet eher zur Formsache, Lob einiger Mitglieder und Applaus folgten als Zugabe. Allein ein Wermutstropfen trübte Endres’ Ausblick: Die beliebte Veranstaltungsreihe „Markt und Kunst“ wird es künftig aus verschiedenen Gründen nicht mehr geben.

Als Gast referierte an dem Abend Klaus Rederer. Der Neu-Ulmer Datenschutz-Experte sprach über den Nuxit und wichtige Aspekte der Datenschutzgrundverordnung.

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