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Neu-Ulm

26.05.2019

Europawahl: So haben die Menschen im Landkreis abgestimmt

Wahlhelfer legen die Stimmzettel zur Europawahl auf den Zähltisch geordnet aus. 
Bild: Andreas Arnold

Die Wahllokale sind geschlossen, die Auszählung der Europawahl im Landkreis Neu-Ulm ist durch. Das vorläufige Ergebnis steht fest. Wie die Menschen gewählt haben, erfahren Sie hier.

Bis Sonntag pünktlich um 18 Uhr wurde in ganz Deutschland gewählt, dann haben die Wahllokale geschlossen. Im Landkreis Neu-Ulm sind bereits alle 168 Stimmkreise ausgezählt, das vorläufige Ergebnis der Europawahl steht fest. Erfreulich: Diesmal sind im Landkreis deutlich mehr Menschen an die Urne gegangen.

Demnach stimmten 38,4 Prozent der Wähler im Landkreis für die CSU. 2014 waren es 40,2. Die SPD muss hingegen massive Verluste hinnehmen: 9,6 Prozent im Landkreis stimmten für die Sozialdemokraten. Vor fünf Jahren verzeichnete die SPD noch 20,5 Prozent.

Die Grünen legen bei der Europawahl im Landkreis Neu-Ulm deutlich zu

Die Grünen hingegen können sich über ein deutliches Plus freuen. 19,4 Prozent in diesem Jahr stehen 10,2 Prozent bei der Wahl vor fünf Jahren gegenüber. Die Freien Wähler bekamen 5,3 Prozent der Stimmen im Landkreis (2014: 3,3). Die AfD liegt derweil bei 10,1 Prozent, 2014 waren es 10,8 Prozent. Die FDP erreichte 4,3 Prozent (2014: 3,3), die Linke 2,3 Prozent (2014: 3,1) und die ÖDP 2,4 Prozent (2014: 2,3).

Dass die Europawahl die Menschen interessiert, zeigt die Wahlbeteiligung. Diese liegt bisher bei 53,5 Prozent. Das ist ein deutlichen Plus, denn 2014 gingen nur gut 37 Prozent der Landkreisbürger zur Europawahl. In nackten Zahlen bedeutet die Wahlbeteiligung in diesem Jahr: Von 129.573 Wahlberechtigten gaben 69.323 ihre Stimme ab.

Erste kurze Stimmen zum Ergebnis der Europawahl im Landkreis Neu-Ulm

  • Mechthild Destruelle, Die Grünen: "Sensationell! Besonders freut mich die hohe Wahlbeteiligung."
  • Thorsten Freudenberger, CSU: "Ein guter Sonntagabend, wir haben ein relativ stabiles Ergebnis. Es ist ein guter Tag für Europa."
  • Karl-Heinz Brunner, SPD: "Bitter für die Sozialdemokratie. Aber die Wahl zeigt, dass die Menschen Interesse an Europa haben."
  • Gerhard Großkurth, AfD: "Mir ist ein mittleres Gebirge vom Herzen gefallen."
  • Michael Zimmermann, FDP: "„Da müssen wir noch mal in uns gehen, an uns arbeiten und uns überlegen, was wir besser machen können.“
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