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20.04.2015

FC-Bayern-Fans bibbern vor dem Schicksalsspiel

Tooor: So wollen die Fans am Dienstag in München jubeln.
Bild: Verein

Nach der Niederlage gegen Porto fahren die Anhänger morgen mit gemischten Gefühlen nach München

Für viele Bayern-Fans war es ein Schock: Mit 3:1 hat ihr Lieblingsteam im Champions-League-Viertelfinale in Porto eine herbe Niederlage einstecken müssen. Beim Rückspiel am morgigen Dienstag in München ist der Dienstagabend muss also ein hoher Sieg her, am besten zu Null. Ansonsten droht das Ausscheiden der Bayern – und dabei wollten viele Anhänger ihre Mannschaft im Finale anfeuern. Die Hoffnung ist noch nicht erloschen, sagte Roland Held, der Vorsitzende des Fanclubs „Red White Dynamite“ aus Schießen, der hunderte Mitglieder in der ganzen Region hat. „Wir können das noch umbiegen“, gibt sich Held optimistisch. Er wird am Dienstag gemeinsam mit einem ganzen Bus voller Gleichgesinnter nach München fahren, um den FC Bayern nach Leibeskräften anzufeuern.

Die roten-weißen Schlachtenbummler rechnen ihrem Club durchaus Chancen aus. In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten als Bayern-Fan hat Held schon mehrere Situationen durchlebt, in denen die sportliche Zukunft auf des Messers Schneide stand. „Klar ist man das wegen des anhaltenden Erfolgs nicht mehr gewohnt, aber da muss man als Bayern-Fan halt auch mal durch.“ Die Schießener und ihre Begleiter, die aus dem ganzen Landkreis Neu-Ulm, aus Ulm und teilweise auch aus dem Allgäu kommen, reisen zwar mit gemischten Gefühlen in die Allianz-Arena. „Das wird riesig schwer“, sagt Fanclub-Chef Held. Doch man sei durchaus guter Dinge: „Sonst wären wir als Fans wohl fehl am Platze.“

Das Team von Pep Guardiola habe ja schließlich nicht 5:0 gegen den FC Porto verloren, sondern eben nur 3:1. Die Rechnung ist aus helds Sicht einfach: „Wenn wir 2:0 gewinnen, dann sind wir ja schon weiter.“ So gravierende Abwehrfehler wie in Porto würden „daheim“ nicht unterlaufen, hofft Held. „Das passiert denen bestimmt nicht nochmal.“ Und so freuten sich die Fans aus der Region auf ein packendes Spiel: „Da wird bestimmt eine Riesenstimmung sein“, sagt Held. Jetzt seien die Fans gefragt – zumindest jene, die an heiß begehrte Karten gekommen sind.

Das ist bei den Spielen des FC Bayern schwer, weiß der „Red-White“-Vorsitzende. „Die Chance als Privatperson eine Karte zu bekommen ist gleich null.“ Besser hätten es da Fanclubs, die sich um eine Kartenkontingent bewerben könnten. Vielleicht ein Grund dafür, dass „Red White“ jedes Jahr nahezu um 100 Mitglieder wächst.

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