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Neu-Ulm

22.02.2021

Fahrer lärmt in Neu-Ulm mit Tuning-Auto und wird von Polizei erwischt

Die Polizei hat den Fahrer eines getunten Autos gestoppt.
Bild: Alf Geiger (Symbolfoto)

Mit lautem Auspuff und hohem Tempo ist ein Mann auf eine Kreuzung in Neu-Ulm zugefahren. Dort stoppte ihn die Polizei, die gerade einen Unfall aufnahm.

Am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr hat ein 70-Jähriger in Neu-Ulm einen Unfall mit hohem Schaden verursacht. Ermittelt wird nun aber nicht nur gegen den Unfallfahrer, sondern auch gegen einen anderen Mann: Die Polizei berichtet, dass der 35 Jahre alte Fahrer eines Tuning-Autos unter mehrfachem lautstarken Beschleunigen und augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Unfallstelle zugefahren war. Die Auspuffanlage, so die Polizei, sei laut hörbar gewesen.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben gegen den 35-Jährigen aufgrund der Lärmbelästigung ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem werde die örtliche Führerscheinstelle informiert. Sie werde prüfen, ob der Fahrer geeignet ist, Autos im öffentlichen Straßenverkehr zu lenken. "Das Fahrverhalten war offensichtlich provokant", schildern die Beamten. Der Fahrer habe unnötig Lärm verursacht. Ob er zu schnell unterwegs war, sei nicht nachweisbar gewesen.

Neu-Ulm: Fahrer von getuntem Auto fährt laut und provokant auf Unfallstelle zu

Die Unfallstelle, die der Mann angesteuert hatte, lag an der Kreuzung Max-Eyth-Straße/Lessingstraße. Ein 70-Jähriger aus Neu-Ulm war auf der Lessingstraße aus Richtung Offenhausen gekommen und musste zunächst an der roten Ampel anhalten und wollte daraufhin bei Grün nach links in die Max-Eyth-Straße abbiegen. Dabei übersah der Mann offenbar eine ihm entgegenkommende 67-Jährige, die die Kreuzung mit ihrem Auto bei Grün in Richtung Offenhausen überqueren wollte.

Die beiden Wagen stießen auf der Kreuzung zusammen. Am Fahrzeug des Unfallverursachers entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von rund 2000 Euro, der Mann blieb unverletzt. Leicht verletzt wurde dagegen ein Beifahrer der Unfallgegnerin, er erlitt Prellungen. Ein Rettungswagen wurde glücklicherweise nicht benötigt.

Am Auto der 67-Jährigen entstand ein Sachschaden von geschätzt 6000 Euro, größere Verkehrsstörungen entstanden der Polizei zufolge nicht. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. (AZ)

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