Newsticker
RKI meldet 5011 Corona-Neuinfektionen und 34 neue Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Fast 1500 Einsätze für Rettungshubschrauber „Christoph 22“

Ulm

25.01.2019

Fast 1500 Einsätze für Rettungshubschrauber „Christoph 22“

Ein Rettungshubschrauber steht bereit.
Bild: Maximilian Czysz (Symbolfoto)

Der Rettungshubschrauber "Christoph 22" fliegt von Ulm aus Ziele in Baden-Württemberg und Bayern an. Welche Notfälle am häufigsten sind.

1471 Mal hob der Rettungshubschrauber „Christoph 22“ im Jahr 2018 von der Luftrettungsstation Ulm zu Rettungseinsätzen ab. Das ist weniger als 2017, als das Team zu 1629 Einsätzen ausrückte.

1297 Einsätze führte „Christoph 22“ dabei zu Zielen in Baden-Württemberg, 174 in Bayern. Die fliegende Crew versorgte insgesamt 1388 Patienten. Hauptanforderungsgründe der Primäreinsätze waren mit 51 Prozent erneut internistische Notfälle, wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen, gefolgt von Verkehrsunfällen (14 Prozent), Freizeitunfällen (Sport, Haushalt) mit elf Prozent sowie neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) mit sieben Prozent. Die weiteren Einsätze entfielen unter anderem auf Arbeits- und Schul- oder Kindernotfälle. Primäreinsätze zeichnen sich durch schnelle Notfallversorgung eines Patienten und dessen Zuführung zu einer Klinik aus, sie unterscheiden sich dadurch zum Beispiel von Sekundäreinsätzen, bei denen Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes überführt werden.

Der Hubschrauber in Ulm ist neu

Die gemeinnützige ADAC Luftrettung stellt die Maschine und Piloten, das Bundeswehrkrankenhaus Ulm die Notärzte und das Fachpersonal. Das Fluggerät ist neu: Seit 2018 ist in der Luftrettungsstation Ulm der hochmoderne Typ H145 stationiert. Mit mehr Platz und größerer Reichweite eignet sich die Maschine ideal für den Intensivtransport von Klinik zu (Spezial-)Klinik. Die H145 ist die leiseste ihrer Leistungsklasse. (az)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren