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Neu-Ulm/Ulm

02.09.2015

Ferienflaute: Arbeitslosenzahl steigt

Im August waren 2700 Menschen im Landkreis Neu-Ulm ohne Job – doch zur Auswahl stünden einige.
Bild: Stefan Sauer/dpa (Symbolfoto)

Im August waren 2700 Menschen im Landkreis Neu-Ulm ohne Job – doch zur Auswahl stünden einige.

Sowohl der Landkreis Neu-Ulm als auch Ulm und der Alb-Donau-Kreis stecken mitten im Sommerloch – und zwar was die Arbeitslosenzahlen und den Arbeitsmarkt angeht. Ein Überblick.

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Im Landkreis Neu-Ulm lag die Arbeitslosenquote im August bei 2,7 Prozent nach 2,6 Prozent im Juli. 2668 Arbeitslose waren zum Stichtag gemeldet (100 mehr als im Vormonat). Arbeitgeber stellten insgesamt 1363 offene Stellen zur Verfügung (ebenfalls 65 mehr als im Vormonat). Aber: „Im August stieg die Arbeitslosigkeit nur bei den jungen Leuten im Landkreis“, erläutert Andreas Vaerst, neuer Leiter der Agentur für Arbeit Donauwörth. „Das hat dem Ende der Ausbildung zu tun, aber auch mit dem Studienbeginn im Herbst und mit der Haupturlaubszeit.“ Die meisten würden aber nicht lange arbeitslos sein, „denn die Einstellungsbereitschaft der Firmen ist nach wie vor sehr hoch“.

Dass der Anstieg aus genau diesen Gründen nicht außergewöhnlich ist, sagt auch Peter Rasmussen, Leiter der Agentur für Arbeit Ulm: Der Bestand an Arbeitslosen wuchs im August um 570 Menschen auf 9040 an. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,2 Prozent. Damit belegt der Agenturbezirk Ulm den zweiten Platz in Baden-Württemberg. Im Stadtgebiet Ulm waren im August 3100 Menschen arbeitslos gemeldet, 170 Personen mehr als im Vormonat. Im Alb-Donau-Kreis waren im August 3100 Personen arbeitslos gemeldet.

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Im Bereich Neu-Ulm betrug die Arbeitslosenquote der jungen Leute im August 3,1 Prozent (346 Personen). Im Bereich Ulm stieg der Arbeitslosen-Anteil in dieser Gruppe im Vergleich zum Vormonat um 37,1 Prozent. Auf dem Ausbildungsmarkt in Ulm waren seit Beginn des Berichtsjahres 2770 Bewerber für Ausbildungsstellen gemeldet. Im August waren davon noch 440 unversorgt.

Aktuell werden im Landkreis Neu-Ulm Gärtner, Holzverarbeiter (wie Tischler über Zeitarbeit), Berufskraftfahrer im Fernverkehr, Klempner, Metallbauer, Elektroniker oder Verkäufer (in der Möbelbranche oder in Discountern in Teilzeit) und Erzieher gesucht.

Im Bezirk Ulm gibt es 1490 Stellenangebote. Das sind 210 Stellen mehr als im Vorjahr. Im verarbeitenden Gewerbe, im Logistik- und im Lagerbereich sowie im Gesundheits- und Sozialwesen herrschte ein Zugang bei Stellenmeldungen. (az)

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