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Wirtschaft

28.05.2017

Firma Bredent könnte bald in Senden bauen

Die Firma Bredent will von Witzighausen nach Senden ziehen.
Bild: Angela Häusler

Das Unternehmen plant drei neue Gebäude im Sendener Norden. Warum das für Witzighausen gut ist

Der Standortwechsel wird spruchreif: Das Unternehmen Bredent will in den Sendener Nordosten umziehen. Als ersten Schritt genehmigte der Bauausschuss nun den Vorentwurf des Bebauungsplans St.-Florian-Straße I.

Schon zwölf Jahre ist es her, dass das Sendener Zahntechnik-Unternehmen Bredent Medical GmbH erste Pläne schmiedete, aus Witzighausen ins Gewerbegebiet St-Florian-Straße umzuziehen. Nach langem Stillstand kommt nun wieder Bewegung in das Vorhaben: Drei Gebäude möchte das Unternehmen am neuen Standort errichten. Der Bauausschuss hat den Vorentwurf zum entsprechenden Bebauungsplan genehmigt.

Die Bürocontainer in Witzighausen dürfen nur bis 2021 stehen

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Räumlichkeiten für Hauptverwaltung, Produktion und Logistik sowie ein Schulungszentrum will die international operierende Firma Bredent künftig auf dem bereits erworbenen Grundstück im Gewerbeareal St.-Florian-Straße bauen. Drei Gebäude sind dort geplant, berichtete der zuständige Architekt Martin Maslowski dem Planungs-, Bau- und Umweltausschuss in der vergangenen Sitzung.

In den jetzigen Firmengebäuden an der Illerberger Straße in Witzighausen kann der Betrieb ohnehin nur noch bis 2021 bleiben. Denn die neuen Bürocontainer, die Bredent 2015 errichtet hat, wurden vonseiten der Stadt nur mit einer zeitlichen Befristung genehmigt. Nach Angaben des Planers sollen am neuen Standort an der Aufheimer Straße drei Flachdachbauten, umgeben von großzügigen Freiflächen, entstehen.

Das Unternehmen wolle außerdem den auf dem Grundstück befindlichen Bach, den Koppenbrunnengraben, renaturieren und damit aufwerten. Die verkehrliche Erschließung des Grundstücks soll über eine neue Einfahrt an der Aufheimer Straße erfolgen. Die Stadt habe mit dem Betrieb einen Erschließungsvertrag abgeschlossen, Bredent trage demnach die Planungskosten, so der Planer.

Reicht die Straße oder muss ein Kreisverkehr her?

Übereinstimmend begrüßten die Mitglieder des Bauausschusses jetzt die Weiterentwicklung der Umzugspläne. „Ich bin froh, dass sich dadurch die Situation in Witzighausen wieder entspannt“, so Grünen-Stadtrat Heinz-Peter Ehrenberg. Denn wegen parkender Mitarbeiter-Autos hatte es in den letzten Jahren in den Wohnstraßen nahe des Bredent-Areals immer wieder massiven Unmut der Anwohner gegeben.

Es handle sich um einen „stimmigen Vorentwurf“, meinte Edwin Petruch für die CFW/FWG über den Bebauungsplan, „wir können dem vorbehaltlos zustimmen“. CSU-Vertreter Walter Wörtz machte sich Gedanken über den Verkehr am neuen Standort, denn durch die neue Einfahrt ergäben sich an der Aufheimer Straße mehrere Abzweigungen auf kurzer Strecke. Eventuell sei ein Kreisverkehr die bessere Lösung.

Da widersprach Stadtbaumeisterin Manuela Huber: Für einen Kreisel müsse die Stadt erst Grund erwerben und dann auch die entsprechenden Planungskosten übernehmen. Die Studie des beauftragten Stadtplanungsbüros belege aber, dass die Zufahrt so wie jetzt geplant funktionieren werde. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen, so Architekt Maslowski, liege bei maximal 150 bis 160 Fahrzeugen. Der Ausschuss genehmigte den Vorentwurf des Bebauungsplans schließlich einstimmig. Auf dieser Grundlage kann nun weitergeplant werden.

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