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Neu-Ulm/Burlafingen

29.09.2019

Fischer will seine Angel retten und geht im See unter - erfolgreich reanimiert

Ein Angler musste am Samstag auf dem Burlafinger Haugsee gerettet und wiederbelebt werden.
Bild: Symbolbild: Alexander Kaya

Dramatische Rettung bei Burlafingen. Angler muss am Ufer reanimiert werden

Am Burlafinger Haugsee hat sich am späten Samstagnachmittag eine dramatische Rettungsaktion abgespielt: Ein Angler musste aus dem Wasser gezogen und wiederbelebt werden. Schuld daran hatte offenbar ein kräftiger Fisch.

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Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Zwischenfall zwischen 16 und 17 Uhr am Samstagnachmittag. Die Polizei erhielt einen Notruf, dass ein Mann vor dem Ertrinken gerettet worden sei und gerade reanimiert werde. Wenig später trafen die Einsatzkräfte am Haugsee ein. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann bereits gerettet und wieder ansprechbar. Was war passiert?

Ein 55 Jahre alter Mann aus Eislingen im Kreis Göppingen war am Samstag zusammen mit seinem 36-jährigen Schwiegersohn beim Angeln in Burlafingen. Am See gingen gleichzeitig auch noch einige Mitglieder des Burlafinger Fischereivereins ihrem Hobby nach. Plötzlich hatte der Eislinger einen Fisch an der Angel, doch der zog offenbar so stark, dass es dem Mann die Rute aus der Hand riss. Um die nicht zu verlieren, sprang der Fischer kurzentschlossen ins kalte Wasser. Doch wegen seiner Alkoholisierung und einer Vorerkrankung, auf die der Polizeibericht nicht näher eingeht, konnte sich der Mann nicht mehr über Wasser halten und ging unter. Sein Schwiegersohn und weitere Angler sprangen hinterher und zogen den leblosen Mann ans Ufer. Dort begannen sie sofort mit der Wiederbelebung - erfolgreich. Der Fischer musste jedoch nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Rot-Kreuz-Notarzt ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung eingeliefert werden. Er erlitt eine starke Unterkühlung und klagte über Atemnot.

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