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Ulm

15.06.2017

Flucht vor der Polizei endet im Gefängnis

Bundespolizisten haben in der Nacht auf Mittwoch einen 41-Jährigen festgenommen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein 41-Jähriger wurde in der Nacht auf Mittwoch im Ulmer Hauptbahnhof festgenommen. Dem Mann gelang die Flucht - allerdings nur kurz.

Bundespolizisten haben in der Nacht auf Mittwoch einen 41-Jährigen festgenommen. Sie kontrollierten den Mann gegen 00.25 Uhr im Ulmer Hauptbahnhof, der Polizei zufolge offenbar deshalb, weil er ohne gültiges Ticket im Zug unterwegs gewesen war. Auf dem Weg zum Bundespolizeirevier gelang es dem georgischen Staatsangehörigen, in Richtung Stadtmitte zu flüchten. Die Bundespolizisten konnten den Mann jedoch einholen und in der Keltergasse festnehmen.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten zwei georgische Reisepässe mit unterschiedlichen Personalien. Es stellte sich heraus, dass 41-Jährige wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden war und von der Staatsanwaltschaft Würzburg gesucht wurde, weil er seine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Da er die Strafe nicht begleichen konnte, muss der polizeibekannte Mann nach Polizeiangaben ersatzweise für 20 Tage ins Gefängnis. Eine Streife der Bundespolizei brachte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellten die Bundespolizisten fest, dass der wohnsitzlose Mann offenbar unerlaubt nach Deutschland eingereist war. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeipräsidium Ulm. Er muss nun mit weiteren Strafverfahren, unter anderem wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, rechnen. (az)

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