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12.09.2012

Franz Stöberl neuer Chef

Franz Stöberl

Illertisser leitet jetzt Werkstätten in Senden

Senden/Illertissen Franz Stöberl aus Illertissen ist der neue Leiter der Donau-Iller-Werkstätten in Senden, zu denen auch der Standort Illertissen gehört. Der 45-Jährige hat das Amt des Betriebsleiters von Roland Bader übernommen, der inzwischen Gesamtwerkstättenleiter der Lebenshilfe mit Sitz in Ulm-Böfingen ist.

Franz Stöberl ist verantwortlich für insgesamt 360 Menschen – 80 davon in Illertissen. Die Werkstätten sind hier bei der Firma Ruku untergebracht. Seine Mannschaft besteht aus 120 Angestellten und 240 Beschäftigten mit Handicap. Stöberl kümmert sich federführend um den sozialpädagogischen Bereich und die Produktion.

Gestern der zweite Arbeitstag

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Der 45-jährige Diplom-Ingenieur für Feinwerktechnik hatte gestern gerade seinen zweiten Arbeitstag in Senden und begann, den Betrieb und die neuen Arbeitsabläufe kennenzulernen. Auf die Herausforderung freut er sich sehr. „Hier hat die Chemie sofort gestimmt“, sagt Stöberl.

Der gebürtige Münchner kam mit zehn Jahren nach Illertissen, da sein Vater Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus wurde. Stöberl besuchte das Kolleg der Schulbrüder, machte 1986 Abitur. Danach studierte er in Ulm und arbeitete anschließend in der Energietechnik. Vor rund 18 Jahren wechselte er zur Babenhauser Firma SFB und war dort zuletzt Leiter der Fertigung, Steuerung und Logistik. Nebenberuflich hat er noch Refa-Prozessorganisation gelernt und den Lehrgang als technischer Betriebswirt bei der IHK absolviert.

Franz Stöberl ist verheiratet und hat eine elfjährige Tochter. In seiner Freizeit ist er Vorsitzender des Reitvereins Illertissen und politisch bei den Freien Wählern in Illertissen engagiert. Außerdem segelt er gern und liebt das Holzschnitzen. Allerdings nicht mit dem Taschenmesser, sondern mit der Motorsäge. (ast)

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