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Politik

07.03.2014

Freie Wähler setzen auf Dynamik und Erfahrung

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Fraktion stellt ihre Kandidaten für die „Zukunftswerkstatt Elchingen“ vor

Trotz des Fußball-Länderspiels war der kleine Saal der KSV-Halle in Unterelchingen bei der zentralen Wahlveranstaltung der Freien Wähler Elchingen (FWE) gut besucht. „Einerseits wollen wir zurückblicken auf drei Jahrzehnte der FWE, andererseits wollen wir die Zeit vor der Kommunalwahl nutzen, um unser Kandidatenteam für den Gemeinderat und für das Bürgermeisteramt vorzustellen“, sagte der FWE-Vorsitzende und Gemeinderat Johann Gröger.

Elchingens kommunalpolitisches Urgestein Armin Menz, seit 30 Jahren FWE-Gemeinderat und seit 24 Jahren Dritter Bürgermeister von Elchingen, skizzierte in einem kurzen Bericht die Geschichte der FWE. Nach dem Zusammenschluss der drei Gemeinden Thalfingen, Oberelchingen und Unterelchingen im Jahr 1978 habe sich das Spektrum der kommunalpolitischen Probleme geändert. Die bis dahin ortsteilbezogenen Aufgaben hätten übergreifende Lösungen gebraucht. Bis dahin habe es ausschließlich ortsteilbezogene Freie-Wähler-Gruppen gegeben. Im Vorfeld der damaligen Kommunalwahlen sei die Idee entstanden, eine Wählergruppe zu gründen, deren kommunalpolitische Ziele sich auf die Gesamtgemeinde bezogen, erinnerte Menz. Am 26. Februar 1984 fand im Unterelchinger Gasthaus Zahn die Gründungsversammlung der „Freien Wähler Elchingen e.V.“ statt. Von 1984 bis 2008 bildeten die FWE im Elchinger Gemeinderat eine Fraktionsgemeinschaft mit der CSU und der DGO. Nach dem überraschenden Tod von Bürgermeister Anton Lang und den notwendigen Neuwahlen habe die FWE die Kooperation mit dem neuen (und jetzigen FWE-Bürgermeisterkandidaten) Bürgermeister Joachim Eisenkolb gesucht – CSU und DGO jedoch nicht. Das habe letztlich zur Auflösung der Fraktionsgemeinschaft geführt.

Nach dem Rückblick von Armin Menz stellte der FWE-Vorsitzende Johann Gröger die FWE-Kandidaten für den Gemeinderat vor. „Wir treten mit einer starken und homogenen Mannschaft an, in der Erfahrung und Kontinuität genauso vertreten sind wie jugendliche Dynamik, die frischen Wind in den Gemeinderat einbringen soll“, sagte Gröger. Das Kandidatenteam komme aus der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft und kenne die Bedürfnisse und Nöte der Menschen vor Ort aus eigener Erfahrung und eigenem Empfinden. Die Kandidaten stellten einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung dar und stünden für eine parteiunabhängige und ausschließlich themenorientierte Sachpolitik.

Durch diese Politik wollten sie das Leben in Elchingen, in den Vereinen, der Kirche sowie den sozialen und kulturellen Einrichtungen mit Herz und Verstand mitgestalten. Mit diesen Zielen in der „Zukunftswerkstatt Elchingen“ identifiziert sich auch der FWE-Bürgermeisterkandidat Joachim Eisenkolb. Entgegen anderslautenden Behauptungen im Wahlkampf könne in Elchingen von Stillstand keine Rede sein, betonter er. Eisenkolb verwies dabei auf die Themenfelder Jung und Alt, Sport und Kultur, Umwelt, Freizeit und Erholung, Finanzen und Wirtschaft, Dorferneuerung und Sanierung, kommunale Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen und Verkehrsentwicklung.

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