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Vöhringen

07.01.2020

Freie Wähler wollen neues Verkehrskonzept

Das sind die ersten acht Kandidaten, die sich für die FWG im Stadtrat bewerben. Von links: Sascha Frick, Mehmet Dinc, Harry Wedemeyer, Martin Schwehr, Peter Kelichhaus, Mario Schramm, Waltraud Peschek und Anton Bidell.
Bild: Ursula K. Balken

Die FWG präsentiert ihre Stadtratsliste für Vöhringen. Spitzenkandidat ist Sascha Frick.

Politik für den Bürger machen und nicht an ihm vorbei. Das haben sich die Freien Wähler auf ihre Fahnen geschrieben. Bei der Nominierung der Kandidaten für den Stadtrat in der Pizzeria Da Cosimo passierte die Liste mit 24 Bewerbern einstimmig die Mitgliederversammlung. Spitzenreiter ist Sascha Frick. Der 32-Jährige ist damit ein Senkrechtstarter in der Kommunalpolitik, denn er hat gerade mal eine Amtsperiode hinter sich und steht jetzt unangefochten auf Platz eins.

Im Vorfeld der Nominierung hatte Frick, stellvertretender FWG-Vorsitzender, eine Mammutaufgabe zu lösen. Denn durch den unerwarteten Rücktritt des Vorsitzenden Stefan Peters kam auf Frick die Aufgabe zu, die Nominierungsversammlung einschließlich Kandidatensuche vorzubereiten. Dass ihm das in kurzer Zeit gelungen ist, brachte ihm Sonderbeifall ein. Über den Rücktritt Peters, der erst wenige Monate im Amt war, konnte nur spekuliert werden. Peters habe persönliche Gründe für seine Entscheidung genannt, berichtete Frick.

Die FWG hatte Karl Janson einst als Bürgermeisterkandidaten ausgespäht

Einleitend zitierte Peter Kelichhaus Schriftsteller Stefan Zweig mit seinem Buch „Sternstunden der Menschheit.“ Auf Vöhringen bezogen sei Karl Janson, den die FWG als Nachfolger für den damaligen Bürgermeister Erich Josef Geßner ausgespäht hatte, eine Sternstunde für die Stadt gewesen. Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl sagte Kelichhaus: „Bei diesem Votum geht es nicht um Parteien, es ist eine Persönlichkeitswahl.“ Als Beispiel führte er Werner Zanker von der SPD an. Er habe 2014 auf Platz 22 gestanden und sei auf Platz 4 nach vorn gewählt worden und war damit im Stadtrat vertreten.

Freie Wähler wollen neues Verkehrskonzept

Karl Janson, von der FWG 1995 als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geschickt und seit 1996 Bürgermeister von Vöhringen, dankte allen, die sich um einen Sitz im Stadtrat bewerben. Denn dieses ehrenamtliche Engagement erfordere viel Zeit, was für manch möglichen Kandidaten Grund sei abzuwinken. Janson appellierte an das Verantwortungsbewusstsein, denn es gehe bei den Wahlen auch um die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Die sei die Basis der Demokratie. Denn der Staat ordne immer Neues an. Die Umsetzung laste aber allein auf den Schultern der Kommunen. Das habe finanzielle Konsequenzen, denn es mangelt an ausreichender staatlicher Hilfe.

Spitzenkandidat Frick setzte Akzente für die kommenden Jahre. Der FWG geht es um Klimaschutz, Trinkwasser, um die Entwicklung der Innenstadt, um die Digitalisierung, Vereinsförderung und vor allem um ein Verkehrswegekonzept, „weil man sich zu manchen Tageszeiten durch Vöhringen stehen muss.“

Die weiteren Kandidaten neben Sascha Frick sind auf den ersten zehn Plätzen Harry Wedemeyer, Jürgen Weichsberger, Peter Kelichhaus, Anton Bidell, Waltraud Peschek, Martin Schwehr, Michael Ketzer, Mario Schramm und Mehmet Dinc. Des Weiteren stehen auf der Liste: 11. Joachim Schmidt, 12. Marion Peters. 13. Matthias Wildt, 14. Margarethe Binder, 15. Andreas Kowalczyk, 16. Erich Heuter, 17. Christine Kreisl, 18. Hans Trips, 19. Jasmin Hesser, 20. Hagen Peters, 21. Manfred Rauh, 22. Hubert Gebhard, 23. Renate Haubner und 24. Jannik Sanin. Reservekandidaten sind Brigitte Kelichhaus und Petra Ritter.

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