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Nersingen

25.06.2019

Freizeitturnier des Nersinger Sportvereins kommt gut an

Der Verein präsentierte eine Neuheit: die Sportart Geh-Fußball.
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Der Verein präsentierte eine Neuheit: die Sportart Geh-Fußball.
Bild: Iris Goefsky

Die Veranstaltung des Nersinger Sportvereins lockt zahlreiche Besucher an – und dabei wird auch eine Neuheit präsentiert.

Drei Tage lang drehte sich am Nersinger Sportplatz alles um den Fußball: Die 33. Auflage des Freizeitturniers des Nersinger Sportvereins zog auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher auf den Sportplatz – und neben den verschiedenen Turnieren spielten auch das Feiern, Zusammensitzen und der Spaß eine große Rolle. Am Donnerstag spielten vier Damenmannschaften und angesichts der derzeitigen Frauen-Fußball-WM hatten auch die Damenteams in Nersingen viele Anhänger.

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Als Sieger ging die Mannschaft „Freibier auf Platz 1“ hervor. Deren Mitglieder freuten sich umso mehr, da sie sich erst ziemlich kurz entschlossen zur Teilnahme entschieden hatten. Als Überraschung gab es dann noch Konzerttickets für Phil Collins in München – für das Siegerteam hat es sich also gelohnt. In der Traditionsrunde freute sich das Team der Skiabteilung und in der Herrenrunde die Mannschaft „Unterdorf“ über den ersten Platz.

Geh-Fußball hat seine eigenen Regeln

Eine Neuheit präsentierte der Verein am Freitag: Geh-Fußball. Dieser aus England stammende Trend, Walking-Football genannt, versetzte die Zuschauer ins Staunen und zum Teil auch ins Schmunzeln. Bei dieser Sportart zählen eigene Regeln: kein Springen, Spielen nur auf Brusthöhe, kein Grätschen, kein Körperkontakt und kein Abseits.

Die beiden Vorführmannschaften, bestehend aus ehemaligen Spielern, versuchten so gut es ging, sich an die Regeln zu halten – und den ersten Treffer in dieser neuen Fußball-Ära erzielte Siegfried Mack, einst aktiver Spieler in Nersingen. Er freute sich über das Tor und sagte: „Das Nicht-Springen ist das Schwerste, und als aktiver Spieler umso mehr.“ Er und sein Teamkollege Veljko Scurec sind sich aber einig: „Das macht Laune für die etwas älteren Leute.“ Vielleicht konnte die Einlage die Ü50-Generation überzeugen und der Verein kann die Sportart ins Programm aufnehmen. (ewgo)

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