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Bauausschuss

23.01.2015

Fristenlösung für Bredent

Auf ihrem Gelände in Witzighausen darf die Firma Bredent befristet auf sechs Jahre Container für die Verwaltung aufstellen.
Bild: Alexander Kaya

Firma darf sechs Jahre lang Container stehen lassen

Befristet auf einen Zeitraum von maximal sechs Jahren darf die Firma Bredent auf ihrem Betriebsgelände in Witzighausen Bürocontainer aufstellen, in der 60 Mitarbeiter der Verwaltung Platz finden sollen. Der Bauausschuss des Sendener Stadtrates hat in seiner jüngsten Sitzung dieser Übergangslösung zugestimmt. Am Ende dieser Frist soll die Firma ihr Betriebsgelände in das Gewerbegebiet an der St.-Florian- Straße verlagern, für das nun der Bebauungsplan weiter entwickelt wird.

Schon im Jahr 2010 hatte die Firma einen entsprechenden Antrag gestellt und vom Landratsamt auch eine bis ins Jahr 2013 befristete Genehmigung zum Aufstellen solcher Container bekommen, obwohl dadurch die Baugrenzen überschritten werden. Nun soll diese Übergangslösung auf dem Gelände am Ortseingang Witzighausen realisiert werden. Dem Beschluss vorausgegangen sind ausführliche Gespräche zwischen der Firmenleitung und der Bauverwaltung im Rathaus, berichtete Stadtbaumeisterin Manuela Huber. Einigkeit sei darüber erzielt worden, dass ein Zeitraum von sechs Jahren ausreichend sei für eine Übergangslösung und alles andere an dieser Stelle keinen Sinn mache. Gleichzeitig sei der Firma in Aussicht gestellt worden, dass die Stadt weiterarbeite am Bebauungsplan für das Gewerbegebiet an der St.-Florian-Straße, in dem Bredent eine Fläche zur Verlagerung ihrer Betriebsstätte Witzighausen hat.

Betont wurde, dass die Container nur eine Übergangslösung sein könnten. CSU-Fraktionschef Walter Wörtz erklärte, dass diese Container nicht in das Ortsbild eines Dorfes passten: „Wir wollen das Dorfbild nicht verschandeln, deshalb ist die Genehmigung befristet.“ Anton Leger (BiSS) hätte es besser gefunden, wenn die Firma diese Container auf ihrem Betriebsgelände an der Siemensstraße in Senden aufgestellt hätte. Dies aber passte offenbar nicht in das Konzept der Firma, da die zusätzlichen Büroflächen am Standort in Witzighausen benötigt werden.

Wenn die Stadt nun den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet an der St.-Florian-Straße weiterentwickelt, ist dies in den Augen von Josef Ölberger ( CSU) ein klares Signal an die Firma Bredent. Die habe nun sechs Jahre lang Zeit, dort ein neues Betriebsgebäude zu planen, anstatt nach Ablauf der Frist mit einem Antrag auf Verlängerung der Containerlösung zu kommen. „Das Vorhaben in Witzighausen kann keine Dauerlösung sein“, erklärte Ölberger unmissverständlich.

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