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Pfaffenhofen

15.12.2019

Frohe Botschaft von der Kämmerin

Der Markt Pfaffenhofen an der Roth kann sich über höhere Schlüsselzuweisungen freuen.
Bild: Symbolfoto Daniel Reinhardt, dpa

Der Pfaffenhofer Marktgemeinderat beschließt den Haushalt 2020. Die Kommune kann mit deutlich höheren Schlüsselzuweisungen rechnen.

Der Marktgemeinderat hat am Donnerstagabend den von den einzelnen Ausschüssen schon am Montag vorberatenen Haushaltsplan für das Jahr 2020 verabschiedet. Bemerkenswert dabei: Der Beschluss fiel einstimmig. „Das gab es seit Jahren nicht mehr“, stellte Geschäftsleiter Konrad Müller rückblickend fest.

Wohl auch zur guten Stimmung am Ratstisch beigetragen hatte die von Kämmerin Katrin Müller-Gau übermittelte frohe Botschaft vom Vormittag: Demnach kann der Markt mit höheren Schlüsselzuweisungen des Landkreises rechnen als bislang im Etat veranschlagt. Sie steigen um 303200 Euro von rund 1,4 auf 1,7 Millionen Euro.

Dementsprechend hat die Kämmerin die Finanzplanung noch vor der Sitzung angepasst. Auch zur Freude von Bürgermeister Josef Walz, der beim letzten Etat seiner Amtszeit in Aussicht stellen konnte: „Wir können damit im Finanzplanungszeitraum bis zum Jahr 2023 trotz ambitionierter Vorhaben ohne neue Kredite auskommen.“ Er nannte in diesem Zeitraum die Neubauprojekte für Kindergarten und Feuerwehr sowie den Umbau des Rathauses.

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Fraktionen ziehen eine kurze Bilanz der vergangenen Jahre

Tendenziell positiv äußerten sich denn auch die größeren Fraktionen zum Zahlenwerk. Womöglich war es dem nahenden Ende der Amtszeit des Gremiums geschuldet, dass die Wortbeiträge zumindest teilweise auch verbunden waren mit einer Kurzbilanz der vergangenen Jahre. Da sei „viel passiert“, sagte Hilde Mack für die CSU, „mit der städtebaulichen Neuausrichtung hat der Markt ein neues Gesicht erhalten. Das gelte insbesondere für die „Neue Mitte“ des Ortes in Verbindung mit dem Ausbau der Hauptstraße. Macks Wunsch für die Zukunft: „Die Auseinandersetzungen am Ratstisch sollten wieder mehr auf sachlicher Basis geführt werden.“

Hildegard Feurich-Kähn ( SPD) lobte vor allem die Ausweisung neuer Wohngebiete. Positiv sieht ihre Fraktion die geplanten Großvorhaben, unter anderem die Sanierung des Kindergartens bei der „Alten Schule“ samt den dort untergebrachten Vereinsräumen sowie die Investitionen in die Feuerwehr.

Eher warnende Worte fand indessen FWG-Sprecher Andreas Wöhrle, der infolge der sich abzeichnenden negativen Wirtschaftsentwicklung auch ein rückläufiges Steueraufkommen befürchtet. Gleichwohl dürften die Kosten bei den Investitionen des Markts weiterhin steigen. Sein Plädoyer: „Trotz Negativzinsen auf dem Konto sollten wir die Vorhaben vorsichtig angehen.“

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