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Weißenhorn

28.11.2019

Für die CSU Weißenhorn hat der Wahlkampf begonnen

Die Mitglieder sprachen sich einstimmig für die vorgeschlagene Kandidatenliste der Weißenhorner CSU aus.
Foto: Andreas Brücken

Die Kandidaten der Weißenhorner CSU für den Stadtrat stehen fest. Die Bürgermeisterfrage bleibt offen: Werden die Christsozialen Wolfgang Fendt unterstützen?

Mit neun Mitgliedern ist die CSU derzeit im Weißenhorner Stadtrat vertreten. In den vergangenen fünf Jahren hätten die Unionsmitglieder im Rat viel bewegt, sagte der Fraktionsvorsitzende Franz Josef Niebling bei der Nominierungsversammlung in den Bürgerstuben Wallenhausen. Die Sanierung der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen seien neben dem Ausbau des Fernwärmenetzes nur einige Beispiele dafür. Letzteres sei ein Zeichen dafür, dass globale Themen wie der Klimaschutz sich auf regionaler Ebene widerspiegelten. Mit Blick in die Zukunft erwähnte Niebling auch die geplante Tagespflegeeinrichtung, die auf der Hasenwiese errichtet werden soll.

Als weitere Projekte der kommenden Jahr nannte Niebling den Kauf von Feuerwehrfahrzeugen oder die Fördermaßnahmen für einen schnelleren Internetzugang der Schulen: „Was hilft uns der beste digitale Unterricht, wenn die Anwendung nicht im Klassenzimmer möglich ist?“, fragte Niebling und versprach auch in Zukunft, mit der CSU die bestmögliche Balance zwischen Vereinsleben, Kultur, Umwelt und Pflege in Weißenhorn zu bewahren.

Wird die CSU Weißenhorn Bürgermeister Wolfgang Fendt unterstützen?

Auch wenn Niebling mit der Nominierungsversammlung den Wahlkampf für den CSU-Ortsverband als begonnen erklärte, sprach er gleichzeitig von einer „harmonischen Zusammenarbeit der Stadtratsfraktionen“. Die einstimmig verabschiedete Liste der Union sei ein guter Grundstein für die Kommunalwahl.

Bedeckt zeigte sich der CSU-Ortsvorsitzende Philipp Hofmann, als die Bürgermeisterfrage angesprochen wurde: „Ob Wolfgang Fendt von der CSU in Zukunft toleriert oder unterstützt wird, oder ob ein eigener Kandidat ins Rennen geschickt wird, darf zur Zeit noch nicht verraten werden.“ Jedoch soll noch vor Weihnachten ein Ergebnis bekannt gegeben werden, ergänzte Hofmann.

Neben den amtierenden Stadträten Franz Josef Niebling, Kerstin Lutz, Günther Hogrefe, Elmar Weber, Marcus Biberacher, Ernst Peter Keller, Gunther Kühle, und Michael Schrodi haben sich auch der Vorsitzende Philipp Hofmann und der Vorsitzende der Jungen Union, Johann Deil, auf die Liste setzen lassen. Auch bewerben sich Stefanie Schuler aus Oberhausen und Kerstin Baur aus Hegelhofen für einen Platz am Ratstisch. Als „politische Anfängerin“ bezeichnet sich Ruth Friebe, während Christian Simnacher vielen durch den Weißenhorner Fasching bekannt sein dürfte. Michael Acker ist seit 16 Jahren in der CSU und will auch mit einem Platz der JU in den Kreistag. Weiter auf der Liste stehen der Dorfsprecher von Oberreichenbach, Jörg Sailer, und der Hauptamtsleiter von Nersingen, Fabian Sniatecki, sowie Viktoria Keller, Thomas Macho, das Ehepaar Edita und Christian Paul, Matthias Ländle, Dagmar Hofmann und Andreas Kast.

Nach 13 Neuanmeldungen hat die CSU in Weißenhorn aktuell 90 Mitglieder.

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