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Sanierung

17.03.2017

Für die Hauptstraße zahlt der Bund mit

Der Markt Pfaffenhofen will im kommenden Jahr den nördlichen Teil der Hauptstraße ausbauen und damit den Ortskern stärken.
Bild: Willi Baur

Pfaffenhofer Markträte beschließen eine andere Finanzierung für den Ausbau. Damit soll alles schneller gehen

Es wird nicht mehr Geld, aber die Fördermittel für den im kommenden Jahr vorgesehenen Ausbau der Hauptstraße im nördlichen Bereich sind schneller verfügbar. Mit diesem Ziel hat der Marktgemeinderat am Donnerstag einen Wechsel des Finanzierungsprogramms beschlossen.

Nun soll dazu nicht mehr das für den bereits ausgebauten südlichen Teil in Anspruch genommene und zunächst auch für den nördlichen Abschnitt vorgesehene Städtebauförderprogramm des Freistaats bemüht werden, sondern das neu aufgelegte Bund-Land-Programm „Stadtumbau West“.

„Wir folgen damit einer Empfehlung der Regierung von Schwaben“, begründete Bürgermeister Josef Walz den Wechsel und befand: „Hier sind wir besser aufgehoben.“ Denn das Landesprogramm sei inzwischen sehr stark belastet, während auf der Bund-Länder-Schiene noch mehr verfügbare Mittel bereit stünden.

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„Das heißt also nicht mehr Geld, aber bessere Aussichten, die Zuschüsse zeitnah zu erhalten“, so Walz weiter. Andernfalls müsse die Kommune sicher länger auf die Fördermittel warten. Die Kriterien für eine Förderung sind dem Bürgermeister zufolge gleich. „Insofern erfüllen wir alle Voraussetzungen.“

„Straffere Vorgaben des Bundes“, wie von Marktrat Anton Rupp (CSU) vermutet, befürchtet Walz nicht: „Meines Wissens geht es nur um die Co-Finanzierung.“

Unverändert angestrebt werde jedenfalls eine städtebauliche Aufwertung des nördlichen Abschnitts der Hauptstraße, wie dies im südlichen Teil bereits gelungen sei, erläuterte der Rathaus-Chef. Unter anderem soll dabei angesichts einiger Leerstände auch der Handel belebt und der Ortskern insgesamt gestärkt werden.

Inhaltlich soll der Ausbau der Hauptstraße Walz zufolge weitgehend wie geplant umgesetzt werden. „Auch der Fördersatz beträgt weiterhin 60 Prozent“, bestätigte der Bürgermeister auf Anfrage von Markträtin Hildegard Feurich-Kähn (SPD). Lediglich aufgrund der neu gebauten Bürgermeister-Bürzle-Straße müsse die Planung geringfügig modifiziert werden, sagte Walz.

Unabhängig davon muss nach Aussage von Walz für den Umbau der sogenannten Taverne-Kreuzung noch eine spezielle Vereinbarung getroffen werden. „Diese auch unter Beteiligung des Landkreises, weil man seinerzeit ja von einer Umgehungsstraße ausgegangen ist“, sagte der Bürgermeister.

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