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Kooperation

01.12.2014

Für einen besseren Durchblick bei der Jobsuche

Arbeitsplätze und Lehrstellen gibt es in der Region genügend – die Suche nach dem passenden Job ist aber gerade für Jugendliche nicht immer leicht.
Bild: dpa

Ulmer Jugendberufsagentur will junge Menschen künftig verstärkt beraten und begleiten

Schule, ein oft schreckliches Wort für Jugendliche. Dabei bereitet ihnen das, was danach kommt, oft noch mehr Schrecken. Die Zukunft. Denn die meisten Schüler, fühlen sich nicht ausreichend über mögliche Berufswege informiert. Dem will sich die Jugendberufsagentur nun stellen.

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Die Stadt Ulm, die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Ulm wünschen sich künftig eine engere Zusammenarbeit und unterschreiben deshalb die Kooperationsvereinbarung für eine Jugendberufsagentur, an der seit diesem Frühjahr gearbeitet wird. Bürgermeisterin Iris Mann erklärt, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Ulm zwar sehr gering sei, die Abbrüche in der Karrierelaufbahn jedoch häufig. Um den Jugendlichen optimale Ausbildungschancen zu ermöglichen, wird das jahrelange Zusammenwirken der drei Akteure nun in Form der Jugendberufsagentur intensiviert.

Gerade Jugendliche, die nicht in die Berufswelt untergebracht werden konnten, bräuchten mehr Unterstützung. Peter Rasmussen, Leiter der Agentur für Arbeit Ulm, betont, dass eine „frühzeitige, gemeinsame Übergangsbegleitung“ für Jugendliche, von der Schule in die Berufswelt, entscheidend sei. „So können Brüche im Berufsleben vermieden und eine erfolgreiche Lebensplanung unterstützt werden“, fügt er an. Bei der Umsetzung soll das erste von fünf Zielen helfen. Nämlich das Schaffen von Transparenz zwischen den drei Partnern.

Monika Keil, Geschäftsführerin des Jobcenters Ulm meint, so wisse jeder Akteur genau, wer was macht und wo wessen Aufgaben liegen. Als weiteres Ziel würde die Zusammenarbeit zwischen Schule und verschiedenen Beratungsstellen vertieft werden, damit Schüler die Hilfe wahrnehmen können, erläutert Rasmussen. Wichtig sei auch eine Chancengleichheit zwischen den Jugendlichen, weswegen der Fokus auf Schüler mit besonderem Förderbedarf gesetzt wird. „Und natürlich muss jeder die Möglichkeit erhalten, einen berufsqualifizierten Abschluss zu machen“, sagt der Leiter der Agentur für Arbeit. Die Idee der Jugendberufsagentur sei kein gänzlich neues Programm, erläutert Bürgermeisterin Mann. „Die Zusammenarbeit besteht seit Jahren. Wichtig sind klare Kooperationsstrukturen, die wir schaffen werden.“ (anra)

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