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11.06.2009

Gas geben für Rathaussanierung

Holzheim (cak) - Frohe Kunde für die Gemeinde Holzheim. Sie erhält aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung Mittel für die Sanierung des Rathauses. Eingeplant wurden laut Bürgermeister Franz Wegele von der Regierung von Schwaben förderfähige Kosten von 290 000 Euro. Hierauf erhält die Gemeinde einen Fördersatz von 87,5 Prozent.

Die Hälfte des Zuschusses noch in diesem Jahr verbauen

Da habe die Gemeinde natürlich schnell zugegriffen, freute sich Bürgermeister Franz Wegele. "Wir müssen jedoch Gas geben", erklärte er zu den Bedingungen, denen die Maßnahmen unterworfen sind. Bis Juli müssten Umbaupläne und Kostenaufstellung nachgereicht werden. Die Hälfte des Zuschusses müsse noch in diesem Jahr verbaut werden, so Wegele. Dabei seien je Gewerk mindestens drei Angebote einzuholen. Der Bürgermeister schlug vor, mit den Planungen für die energetische Modernisierung und den sonstigen Sanierungsmaßnahmen Architekt Hermann Spiegler aus Pfaffenhofen zu beauftragen. Bei Sanierung und Umbau der Schule habe man gute Erfahrungen mit seiner Arbeit gemacht, lobte Wegele. Außerdem sei bei der Bearbeitung des Bewerbungsbogens für energetische Modernisierung der Infrastruktur in Kommunen bereits auf seine Kenntnisse und Unterstützung zurückgegriffen worden.

Parallel zu dem, was innerhalb des Hauses gemacht wird, sollten laut Wegele bereits kurzfristig die Sanierung des Dachs, der Außenhaut und der Einbau neuer Fenster vergeben werden. Er schlug vor, die Verwaltung nach Ausschreibung zur Vergabe der Aufträge an den günstigsten Bieter zu ermächtigen. Das wollte Martin Volk ( SPD/UWH) nicht recht passen. Er äußerte den Wunsch, dass der Gemeinderat die Vergabe vornimmt.

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"Nicht dass an der Außenhaut Maßnahmen vorgenommen werden, die später nicht zu dem konform sind, was im Innern des Rathauses umgebaut wird", befürchtete Volk. Er erinnerte an den im Bauausschuss allgemein geäußerten Wunsch, den Eingangsbereich zu verbreitern und behindertengerecht zu gestalten. Schließlich lägen hierfür und für den Innenbereich bis jetzt noch keine Vorschläge vor, obwohl von Spiegler versprochen. Der Architekt brauche einen Auftrag, bevor er tätig werde, konterte Wegele. Bezüglich der Koordination der Maßnahmen im Innern und an der Außenhaut wisse der Architekt ja schließlich schon, was er tue. Wegele forderte mehr Vertrauen in ihn und die Verwaltung ein.

Architekturbüro Spiegler mit der Planung beauftragt

Paul Geiselmann (SPD) wollte wissen, ob von Spiegler ein Angebot für die Planungsleistungen vorliege, was Wegele verneinte. Die Architektenleistungen würden nach der HOAI abgerechnet, erklärte der Bürgermeister. Schließlich wurde im Gremium einstimmig beschlossen, Architekt Spiegler mit der Planung zu beauftragen und die Verwaltung zu ermächtigen, die Leistungen für Dach, Außenhaut und Fenster an den günstigsten Anbieter zu vergeben.

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