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Gastspiel
30.09.2016

Jüdisches Schicksal aus Ulm kommt auf die Bühne

Recherchierte über das Schicksal ihrer Familie in der NS-Zeit: die Frankfurter Autorin Liora Hilb.
Foto: Dagmar Hub

Liora Hilb hat ein Stück über die Geschichte ihrer Familie geschrieben. Es ist nun im Akademietheater zu sehen

Zwei Ohrringe der Ulmer Jüdin Jenny Moos überstanden auf unbekannte Weise das KZ Theresienstadt – und kamen irgendwann in die Hände ihrer Enkelin, der Frankfurter Schauspielerin Liora Hilb. Im Goldring, den die 60-Jährige trägt, ist einer der Brillanten aus dem großmütterlichen Ohrringpaar gefasst. Liora Hilb wurde in Tel Aviv geboren, wohin ihrem Vater Kurt 1937 die Flucht gelungen war, und kehrte mit ihrer Familie 1962 nach Deutschland zurück. Für sie, als Kind aufgewachsen mit dem Schweigen ihrer Eltern über die Vergangenheit, wurden die Ohrringe zu einer Brücke in die Familiengeschichte; sie recherchierte. Das daraus entstandene Stück „RemembeRing“, uraufgeführt im Februar im Theaterhaus Frankfurt, zeigt die Schauspielerin vom 5. bis 8. Oktober (jeweils um 20.15 Uhr) im Akademietheater am Kuhberg.

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