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Junge BläserphilharmonieBläserphilharmonie

06.04.2011

Geburtstag auf der Rockburg

Erster öffentlicher Probelauf mit einem Motiv aus der „Queen Symphony“ von Tolga Kashif im Arrangement von Erik Sommer gaben Dirigent Josef Christ und seine handverlesene Auswahl der Jungen Bläserphilharmonie an der Straßenbahn-Haltestelle Donauhalle vor der Rock-Tram mit den Werbeslogans.
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Erster öffentlicher Probelauf mit einem Motiv aus der „Queen Symphony“ von Tolga Kashif im Arrangement von Erik Sommer gaben Dirigent Josef Christ und seine handverlesene Auswahl der Jungen Bläserphilharmonie an der Straßenbahn-Haltestelle Donauhalle vor der Rock-Tram mit den Werbeslogans.
Bild: Fotos (2): roma

Zwei Open-Air-Konzerte mit der „Queen Symphony“

Ulm Haltestellen Ehinger Tor, Bahnhof und Justizgebäude: Mädchen und Jungen mit Instrumentenkoffer in der Hand, steigen in die Tram. Es ist die Sonderfahrt zur Donauhalle, wo sich die Junge Bläserphilharmonie Ulm (JBU) unter freiem Himmel „zukunftsweisend“ zum klingenden Gruppenbild mit ihrem Dirigenten postiert: frische Brise, aber strahlende Sonne – ein gutes Omen für die Wilhelmsburg. Dort will Josef Christ, Leiter der Jungen Bläserphilharmonie Ulm, zum 50. Geburtstag des Blasorchesters richtig auf die Pauke hauen: Geplant sind zwei Open-Air-Konzerte am 22. und 23. Juli.

Theaterbühne wird weiter genutzt

Ein derartiges Open Air hat das freilufterfahrene Blasorchester bislang noch nicht gestemmt. Eine Woche nach Ablauf des Theatersommers auf der Wilhelmsburg kann die 1500 Zuschauer fassende Tribüne für die Jubiläumskonzerte der JBU, die lange Jahre Ulmer Knabenmusik (UKM) hieß, weiter genutzt werden. Doch für das etwa 100-köpfige Ensemble wird extra eine neue, überdachte Konzertbühne aufgebaut und eine eigene Ton- und Lichtanlage installiert. Die Theaterbühne wäre für den gewaltigen, jugendlichen Klangkörper zu klein. Und auch die Zuschauertribüne wird für die beiden Konzerte am 22. und 23. Juli überdacht sein.

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Das musikalische Programm des Großprojekts auf der Wilhelmsburg sieht folgendermaßen aus: Im Zentrum (als zweiter Programmblock nach der Pause) steht die etwa einstündige Aufführung der „Queen Symphony“ des türkisch-zypriotischen Komponisten Tolga Kashif, in welcher Songs der legendären Rockband „Queen“ verarbeitet sind. Queen stand übrigens 1971, also vor 40 Jahren, zum ersten Mal auf der Bühne. Die Sinfonie, die 2001 von den Londoner Philharmonikers uraufgeführt wurde greift populäre Queen-Songs wie „We will rock you“ oder „We are the Champions“ auf.

Die Junge Bläserphilharmonie Ulm wird auf der Wilhelmsburg mit Projektchor und Instrumentalsolisten zudem ein Arrangement für sinfonisches Blasorchester des niederländischen Komponisten Erik Sommer kredenzen. Und vor der Pause führt das Orchester konzertante Werke aus Rock und Pop auf. Josef Christ verspricht eine „ganz kultige Mischung“.

Zusatztermin bei großer Nachfrage

Wenn der Kartenvorverkauf den Rahmen sprengen sollte, können die Organisatoren noch ein drittes „We will rock you“-Konzert am 24. Juli nachschieben. Und bei fatalen Wetterprognosen kann Josef Christ einen spontanen Umzug in die Ulmer Pauluskirche garantieren. An den Konzerttagen ist ein über die Homepage erreichbares „Wettertelefon“ geschaltet, das bis 14 Uhr eine verbindliche Entscheidung fällt. Doch weil in der Pauluskirche nur knapp 1000 Konzertgäste Platz finden können, haben hier allein die Karten mit ausgewiesenem Platzanspruch in Ulms evangelischer, ehemaliger Garnisonskirche ihre Berechtigung. Die ausschließlich fürs Open Air gedruckten Tickets können zurückgegeben werden.

Informationen auch online unter

www.jbulm.de

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