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Ulm

20.02.2015

Gefährliche Fahrt zweier Mütter: Vier Kinder nicht angegurtet im Auto

Der Polizei fiel ein Auto auf, weil die Fahrerin während der Fahrt telefonierte. Doch dann stellte die Polizeistreife ein weiteres Vergehen fest. Symbolbild
Bild: Julian Leitenstorfer

In eine gefährliche Situation haben zwei Mütter ihre Kinder gebracht.

Eine Polizeistreife erkannte am Donnerstag gegen 13.15 Uhr in der Straße „Am Bleicher Hag“ einen BMW, in dem die beiden Frauen saßen. Die Fahrerin telefonierte während der Fahrt, was gefährlich und deshalb verboten ist. Die Polizei sprach die Frauen an. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass im Fond des Autos vier Kinder saßen.

Drei Kinder mussten mit Beifahrerin zu Fuß nach Hause

Die Sechs- bis Zehnjährigen waren nicht angegurtet. Die Beamten klärten die beiden Mütter darüber auf, in welche Gefahr sie ihre Kinder brachten. Und die Fahrerin darüber, dass sie einem Bußgeld und einem Punkt entgegensieht. Zuletzt konnte lediglich ein Kind im Auto bleiben, soweit waren Sitze vorhanden. Die drei anderen Kinder gingen mit der Beifahrerin zu Fuß nach Hause.

Die Gefahr für Kinder als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen wird oft von Eltern unterschätzt, warnt die Polizei. Bei einem Aufprall mit Tempo 50 „wiege“ jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ohne passenden Kindersitz hätten Kinder ein siebenfach höheres Risiko tödlicher oder schwerster Verletzungen. Die korrekte Sicherung im Kindersitz oder mit Sitzkissen – auch auf kurzen Strecken – sei deshalb ein absolutes Muss. (az)

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