1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Gegendemonstranten zwingen NPD-Laster zum Rückzug

Neu-Ulm

02.09.2013

Gegendemonstranten zwingen NPD-Laster zum Rückzug

Neu-Ulm - NPD - Kundgebung
3 Bilder
Hunderte Demonstranten haben in Neu-Ulm einen Aufmarsch der NPD verhindert.
Bild: Alexander Kaya

Die NPD wollte auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz aufmarschieren. Hunderte Gegendemonstranten hinderten die NPD-Anhänger jedoch an ihrem Vorhaben.

Hunderte Demonstranten haben in Neu-Ulm einen Aufmarsch der NPD verhindert. Lesen Sie hier unseren Live-Ticker von Montagnachmittag.

19.56 Uhr: Unter großem Jubel legt der NPD-Laster den Rückwärtsgang ein und fährt über die Kasernstraße davon. Wohin ist unklar - klar ist jedoch: Die Gegendemonstranten haben den NPD-Aufmarsch verhindert, da die Kundgebung nur bis 20 Uhr genehmigt ist.

19.45 Uhr: Die Demonstranten lassen den Wagen nicht passieren. Die Polizei hält die beiden Gruppen auseinander.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

19.35 Uhr: Mit Sitzblockaden versuchen die Gegendemonstranten den Weg für den NPD-Lastwagen zu versperren. Mit lauten "Nazis-raus"-Sprechchören protestiert die Menge gegen den NPD-Aufmarsch. Der Lastwagen kommt im Moment nicht voran, obwohl die Polizei versucht die Sitzblockaden aufzulösen.

19.28 Uhr: Begleitet von einem gellenden Pfeifkonzert trifft der NDP-Wagen am Rathausplatz ein. Die Menge versucht, die Zufahrt zu blockieren.

19.20 Uhr: Der Lastwagen der NPD ist nach Informationen unserer Zeitung kurz vor Neu-Ulm. Mehrere Hundert Gegendemonstranten und rund 100 Polizisten warten auf dem Rathausplatz.

19.00 Uhr: Die Ankunft der NPD-Anhänger verzögert sich weiter. Die Gegendemonstranten harren weiter auf dem Rathausplatz aus.

18.33 Uhr: Die Sicherheitskräfte erwarten mindestens 20 gewaltbereite Antifa-Mitglieder, die auf dem Rathausplatz den NPD-Anhängern entgegentreten könnten. Die Polizei rechnet mit Sitzblockaden und befürchtet, dass es schwierig wird, Zusammenstöße der beiden Gruppen zu verhindern.

18:30 Uhr: Wie unsere Zeitung aus Sicherheitskreisen erfuhr, hatten die NPD-Anhänger wohl eine Fahrzeugpanne. Sie sollen demnächst in Neu-Ulm eintreffen. Zuvor waren sie in Aalen und Crailsheim.

18.20 Uhr: Die Gegendemo auf dem Petrusplatz ist nun beendet. Alle Demonstranten ziehen auf den Rathausplatz weiter. Dort werden in Kürze die NPD-Anhänger erwartet.

18.05 Uhr: Demnächst soll auf dem Rathausplatz der Propaganda-Lastwagen der NPD ankommen. Die Stimmung dort ist angespannt aber noch ruhig. Die Gegendemonstration auf dem Petrusplatz ist in vollem Gange.

17.30 Uhr: Stadtrat Karl-Martin Wöhner (SPD) spricht nun auf dem Petrusplatz: "Braunes Gedankengut kommt in Neu-Ulm nicht an. Wir sind gegen Ausländerfeindlichkeit und für ein tolerantes Neu-Ulm."

17.13 Uhr: Auf dem Petrusplatz tritt Bayerns Justizministerin Beate Merk ans Mikrofon und begrüßt die Anwesenden in verschiedenen Sprachen. "Neu-Ulm ist bunt", ruft die Ministerin.

17.08 Uhr: Unter den Demonstranten auf dem Petrusplatz ist auch Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. "Wir brauchen hier in Neu-Ulm keine Nazis", betont er.

17.01 Uhr: Die Demonstranten des Bündnisses "Ulm gegen Rechts" ziehen vom Heiner-Metzger-Platz zum Petrusplatz weiter.

16.51 Uhr: Auf dem Petrusplatz haben sich bereits zahlreiche Gegendemonstranten eingefunden. Die Neu-Ulmer Stadtratsfraktionen haben zu der Gegendemonstration aufgerufen. Auf dem Heiner-Metzger-Platz demonstriert das Bündnis "Ulm gegen Rechts".

16.46 Uhr: Ein massives Polizeiaufgebot, darunter auch Bereitschaftspolizisten aus Nürnberg, sperrt den Neu-Ulmer Rathausplatz. Auf dem Rathausplatz befinden sich auch Fahrzeuge des Bauhofs. Mit den Bauhoffahrzeugen wollte die Stadt den Platz für die NPD-Anhänger sperren.

16.30 Uhr: Auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz droht die Konfrontation zwischen NPD-Anhängern und Gegendemonstranten. Zur einer weiteren großen Gegendemonstration gegen Rechts hat der Deutsche Gewerkschaftsbund mit der Initiative "Ulm gegen Rechts" aufgerufen.

Die rechtsextreme NPD will auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz aufmarschieren. Das Verwaltungsgericht Augsburg hat einem Eilantrag gegen das Verbot der für 17 Uhr geplanten Kundgebung in Neu-Ulm stattgegeben. Das Landratsamt untersagte die geplante Veranstaltung auf dem Petrusplatz am Freitag wegen Sicherheitsbedenken. Auf dem Petrusplatz aber sind bereits die Neu-Ulmer Stadtratsfraktionen angemeldet, die gemeinsam gegen Rechts demonstrieren wollen.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Asch-2018-07-25-wis.tif
Landkreis Neu-Ulm

Feuerwehren fordern mehr Respekt für ihren Einsatz

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen