Newsticker

RKI meldet 11.409 neu mit Corona Infizierte
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Geld für Menschen, die in ihrer eigenen Welt leben

Senden

11.05.2015

Geld für Menschen, die in ihrer eigenen Welt leben

Die Notterstiftung überreicht Schecks (v. links): Erich Josef Geßner, Stiftungsvorsitzender Georg Glocker, Günter Wagner, Bürgermeister Raphael Bögge, Willi Beck, Stiftungsbeirate Erwin Schlecker und Stefan Prim.
Bild: Angela Häusler

Friedrich-Notter-Stiftung schüttet 10000 Euro an Altenzentrum und Seniorentreff in Senden aus

Insgesamt 10000 Euro spendet die Friedrich-Notter-Stiftung an Einrichtungen für Senioren in der Stadt: Das Altenzentrum St. Elisabeth erhält 8000 Euro, der Seniorentreff 2000. Stiftungsvorsitzender Georg Glocker überreichte die Schecks.

Bedacht wird das Altenzentrum für seine „beschützende Station“, die bereits im vergangenen Jahr Geld erhalten hatte. Mit dem Zuschuss können zwei zusätzliche Kräfte bezahlt werden, sagte Geschäftsführer Stefan Prim. „Die Stiftung ist unser größter Förderer“, freute sich Willi Beck, Vorsitzender des Altenzentrums. Man betreue Menschen, die in ihrer eigenen Welt lebten, diese seien auf liebevolle Unterstützung angewiesen.

Die Stiftung fördert auch den städtischen Seniorentreff im Therese-Studer-Haus: Dort sollen für die Spende von 2000 Euro Bänke für die Außenanlagen angeschafft werden. Das Schachfeld, das die Senioren bei warmem Wetter bereits rege nutzen, geht auf eine Spende der Notter-Stiftung zurück.

Stiftungsleiter Glocker bekannt, dass eine Lücke in den eigenen Reihen geschlossen wurde: Seit dem Ausscheiden des früheren evangelischen Stadtpfarrers von Senden, Christoph Rupprecht, war ein Sitz im Beirat frei. Diesen Platz nimmt der Altlandrat Erich Josef Geßner ein. Als „profunder Kenner des regionalen Gemeinwesens“ passe Geßner genau in diese Position, so der Vorsitzende. „Mit dem neuen Geist sind wir guten Mutes, dass wir aus dem Verwalten ins Agieren kommen“, sagte Günter Wagner, Vorsitzender des Stiftungsbeirats. „Dieses Angebot passt in mein Ressort“, erklärte Geßner, der selbst bereits eine Stiftung für Prämonstratenser gegründet hat.

Man überlege, ein freies Grundstück aus dem Nachlass des Stifters für Sozial-Immobilien zu nutzen sagt Glocker. Das rund 1500 Quadratmeter große Grundstück „wäre perfekt gelegen“. Die Stiftung wolle auch direkt in Wohnraum für Senioren und Behinderte investieren. Betreiben könne sie solche Einrichtungen allerdings nicht: „Wir sind gerne bereit, schlüssige Konzepte zu prüfen“, sagte Glocker.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren