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Finanzen

25.11.2019

Geldsegen für Vereine und Organisationen

Die Mitglieder des Sportvereins Oberelchingen wollen Zuschüsse für den Bau einer Fotovoltaikanlage. Der Antrag war bei den Gemeinderäten umstritten.
Bild: Brücken

Auch heuer fördert die Gemeinde ehrenamtliches Engagement. Aber in einem Punkt besteht Gesprächsbedarf

Unzählige freiwillige Helfer packen in den zahlreichen Vereinen mit an und leisten einen Beitrag für Sport und Kultur. Dass diese ehrenamtliche Arbeit wertvoll und letztlich unbezahlbar ist, steht auch bei den Mitgliedern des Elchinger Gemeinderats außer Frage. Mit rund 12600 Euro unterstützt die Gemeinde die Arbeit ihrer Vereine und Organisationen im kommenden Jahr. Allerdings leuchtet den Kommunalpolitikern nicht jedes Förderungsansinnen sofort ein.

Von den bewilligten Geldern erhalten im Rahmen der Fördermittelrichtlinien unter anderem der Sportverein Oberelchingen 1400 Euro, der Musikverein „Eintracht“ 2500 Euro und der Musikverein Thalfingen 3000 Euro.

Aber auch weitere Anträge wurden bewilligt, wie von der Arbeiterwohlfahrt: Deren Kleinbus, mit dem die Senioren zahlreiche Ausflüge unternehmen, blieb wegen einer kostspieligen Reparatur liegen. Mit einem Zuschuss von 500 Euro beteiligt sich die Gemeinde an den Kosten für das Sozialmobil. Karin Batke (UFWG) lobte gleichzeitig das Engagement der Mitglieder: „Die Arbeit der Fahrdienste ist richtig und wichtig.“ Die Schützengesellschaft Unterelchingen benötigt für ihr Vereinsheim einen neuen Druckbehälter an der Eigenwasserversorgungsanlage. Rund 3700 Euro fallen für den neuen Edelstahlkessel an, an dem sich die Gemeinde mit rund 1100 Euro beteiligt.

Geldsegen für Vereine und Organisationen

Die Mitglieder des Faschingsvereins „Storchaneascht“ wollen ein Tanzturnier in der Halle des SVO-Sportheims durchführen. Auch hier gewährt die Gemeinde einen Mietzuschuss – wie in den Vorjahren – von 500 Euro.

Am Unterstützungsantrag des Sportvereins Oberelchingen (SVO) für eine Fotovoltaikanlage schieden sich jedoch die Geister im Haupt-, Finanz- und Sozialausschuss. Insgesamt 122600 Euro soll das Projekt kosten. Ein Schritt in die richtige Richtung sei das Vorhaben, sagte Armin Willbold von der Dorfgemeinschaft Oberelchingen: „Das passt zu unserem Klimaschutzkonzept.“ Dennoch zeigte sich der Gemeinderat zurückhaltend, weil die beantragten Zuschüsse für eine gewinnbringende Absicht beantragt würden.

Rudolf Niedermeier brachte für das Projekt die Vereinsmitglieder ins Spiel, bei dem sich die Beteiligten sowohl an den Anschaffungskosten als auch an den Gewinnen beteiligen könnten. Matthias Bloching (UFWG) wollte, ähnlich wie Achim Götz (CSU), vor einer Abstimmung noch einmal das Gespräch mit den Verantwortlichen des SVO suchen. Karl Mayer (CSU) stellte die Frage, ob die zwölf Jahre alten Förderungsrichtlinien überhaupt noch zeitgemäß seien. Schließlich beschlossen die Ausschussmitglieder, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen, und beauftragten die Verwaltung, weitere Gespräche mit dem SVO zu führen.

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