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Neu-Ulm

19.11.2014

Gerlenhofen kämpft für „Bähnle“-Halt

Katharina Ehmig und Alex Pietschmann übergaben OB Gerold Noerenberg die Unterschriften.
Bild: Stadt Neu-Ulm

Unterschriftenliste im Neu-Ulmer Rathaus abgegeben

Neu-Ulm Der Ortsverband der Jungen Union in Neu-Ulm setzt sich für eine S-Bahn-Anbindung Gerlenhofens im Bereich der Bahnstrecke zwischen Ulm und Weißenhorn ein. Nun haben Katharina Ehmig und Alex Pietschmann Oberbürgermeister Gerold Noerenberg insgesamt 521 Unterschriften von Befürwortern einer solchen Anbindung übergeben. Die Unterschriften waren von März bis Oktober im Neu-Ulmer Stadtteil Gerlenhofen sowie in Werzlen gesammelt worden.

Aus Sicht der Jungen Union ist eine Optimierung der Situation aus zweierlei Gründen erforderlich. Zum einen würde ein Halt in Gerlenhofen eine bessere Anbindung des Stadtteils an den schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) darstellen. Zum anderen würde sich aber auch die Situation am Gerlenhofer Bahnübergang optimieren lassen. „Seit Inbetriebnahme der neuen Bahnstrecke sind die Bahnschranken im südlichen Ortsteil häufiger als bisher und teilweise bis zu zehn Minuten am Stück geschlossen. Aber nicht, damit Zuggäste ein- und aussteigen können, sondern vor allem, weil das Bähnle ohne Halt an Gerlenhofen vorbeifährt“, erklärt Ehmig. Durch die Unterschriftenaktion soll auch die Planung für eine Brücke oder Unterführung als Alternative für den Bahnübergang wieder in Bewegung gebracht werden.

„Langfristig wäre ein Halt im Halb-Stunden-Takt wünschenswert“, erklärte Oberbürgermeister Noerenberg bei der Übergabe der Unterschriftenliste. Er will deshalb das Anliegen beim Regionalverband besprechen, der sich in der Vergangenheit bereits beim Freistaat für einen Halt in Gerlenhofen eingesetzt habe. (az)

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