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17.11.2017

Gesellschaft 1950 löst sich auf

Zu den Gründern gehörte Otl Aicher

Eine Ulmer Institution hat ihr Ende beschlossen: Die Gesellschaft 1950, die vor allem in den 50er und 60er Jahren die Ulmer Stadtentwicklung entscheidend beeinflusste, hat am 13. November 2017 einstimmig ihre Auflösung beschlossen. Gegründet wurde sie am 2. Januar 1950 von Otl Aicher, Kurt Fried, Hans Gassebner, Wilhelm Geyer, Max Guther, Joseph Kneer, Wilhelm Luib, Rudolf Mendler, Inge Scholl, Jürgen Uhde, Peter Wackernagel und Herbert Wiegandt.

Diskussionen über die Zukunft des Vereins, der sich in Ulm für die Moderne stark gemacht hatte und dem eine große Zahl bekannter Ulmer Persönlichkeiten – vor allem Architekten und Künstler - angehört hatten, hatte es bereits in den 70er Jahren und in den 90er Jahren gegeben. Juristisch kann der Verein zwar erst zum Ende des Jahres 2018 aufgelöst werden; mit dem einstimmigen Beschluss vom vergangenen Montag existiert die Gesellschaft 1950 jedoch im Grunde nicht mehr, teilt Vorstand Michael Geyer mit. Im kommenden Jahr wird eine Chronik über der Gesellschaft 1950 erscheinen, die ihr Werden und ihre Aktivitäten über die Jahrzehnte beschreibt. (köd)

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