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12.01.2019

Getötete Frau: Ehemann bleibt in Haft

Ermittlungen nach Bluttat von Suppingen laufen weiter

Vor rund zwei Monaten hatte ein Vater seine Tochter leblos in ihrer Wohnung in einem alten Bauernhof in Suppingen gefunden. Kurz darauf verhaftete die Polizei einen Verdächtigen: Der Ehemann soll die 30-jährige Mutter dreier Kinder getötet haben. Der 40 Jahre alte Mann sitzt noch immer in Haft, wie eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte. Weitere Fragen sind demnach dagegen noch immer offen. Es gebe keine neuen Erkenntnisse, sagte die Polizeisprecherin. Auch die Ermittlungen nach der Tatwaffe laufen noch, teilte sie mit.

Medienberichten zufolge soll die 30-Jährige mit einem scharfen Gegenstand getötet worden sein. Unmittelbar nach der Tat hatte die Polizei die Bevölkerung aufgerufen, sich mit Zeugenhinweisen zu melden: Die Ermittler suchten nach blutiger Kleidung, mit Blut behafteten Gegenständen oder sonstigen Dingen, die der Täter weggeworfen haben könnte.

Nach Angaben der Polizei war der Mann am Tag der Tat, einem Freitagabend, um kurz nach 18 Uhr mit dem Bus von Laichingen nach Suppingen gekommen. Er soll mit einem Rollstuhl oder Krücken unterwegs gewesen sein. Wie der Mann den 900 Einwohner zählenden Ortsteil der Stadt auf der Schwäbischen Alb wieder verließ, blieb unklar. Er soll sich noch nach 22 Uhr in Suppingen aufgehalten haben. Busse fahren zu dieser Zeit nicht mehr.

Die drei Kinder im Kindergarten und Grundschulalter kamen nach Angaben der Behörden zunächst bei ihren Großeltern unter. (mase)

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