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Nersingen

22.01.2014

Gewerbegebiet an der A7: Spatenstich im Frühjahr?

Zwischen A7 und B10: Das neue Nersinger Gewerbegebiet liegt ideal für Firmen, die auf diese Schnellstraßen angewiesen sind. Im Frühjahr könnten auf der Brachfläche Bagger stehen.

Nach etlichen Verzögerungen könnten in Nersingen im März die Bagger anrollen

Nersingen Nach langer Planung und unzähligen Behördengängen werden am Gewerbegebiet an der A7 bei Nersingen wohl bald die ersten Bagger anrollen: Wie der Investor für das etwa 47000 Quadratmeter große Areal sagt, könnte schon in diesem Frühjahr der Spatenstich sein – Doch dieser kommt später als ursprünglich geplant.

Im Herbst 2013 sollte eigentlich Baubeginn sein. „Das Problem war die Verkehrserschließung“, sagt Nersingens Bürgermeister Erich Winkler. Geplant ist ein Kreisverkehr als Verbindung zwischen der B10, der A7 und dem neuen Gewerbegebiet. Das Staatliche Bauamt Krumbach forderte, dass der Kreisel etwas größer werden muss, um alle Bereiche ordentlich zu erschließen. Nun müssten erneut erst alle Behörden darüber informiert werden, danach werde das Ergebnis dem Gemeinderat vorgestellt. Das könnte schon in der Februar-Sitzung der Fall sein, sagt Winkler. Um den größeren Kreisverkehr möglich zu machen, müsse die Fläche nun etwas erweitert werden.

Werden auch örtliche Gastronomen mitwirken?

Durch das Gewerbegebiet soll später einmal eine Erschließungsstraße führen, an dessen Ende ein Wendehammer errichtet wird, sagt Investor Bernhard Golsner, einer der Chefs des gleichnamigen Bauunternehmen aus Eppishausen (Landkreis Unterallgäu). Rechts und links davon könnten später die Firmen ansiedeln. Außerdem sind eine Tank- und Raststelle geplant. Detailliert Auskunft möchte Golsner aber nicht über die Pläne geben: „Wir haben zwar schon konkrete Dinge auf dem Tisch, aber in dieser Phase der Planung bin ich noch vorsichtig.“ Sprich: Er möchte erst abwarten, bis das Vorhaben „Gewerbegebiet an der A7“ in trockenen Tüchern ist. Golsner könne sich aber gut vorstellen, dass „Synergien“ genutzt und „örtliche Gastronomen mit in die Planungen einbezogen werden“. Wenn alle Behörden befragt wurden und es keine Beanstandungen gibt, „könnten konkrete Baumaßnahmen im März oder April folgen“, sagt Golsner.

Der Grund für die Verzögerungen

Dass sich das Projekt „Gewerbegebiet an der A7“ so lange verzögerte, lag nach Aussage von Bürgermeister Winkler zunächst an den veränderten Zuständigkeiten. Bis September 2013 sei die Regierung von Schwaben für die Genehmigung des Flächennutzungsplanes zuständig gewesen, seither ist es das Landratsamt. „Das macht es uns in Zukunft einfacher, weil Genehmigungen oft schneller über den Tisch gehen, da die Wege kürzer sind“, sagt Winkler. Dennoch sei der Zeitpunkt des Wechsels ungünstig gewesen, da der Flächennutzungsplan vom Landratsamt erneut bearbeitet werden musste.

Kritisiert hatten die Regierung von Schwaben, das Landratsamt und der Regionalverband, die Zersiedelung der Landschaft, da das Gewerbegebiet weit außerhalb des Orts liegt. Begründet haben Winkler und die Verwaltung die Atypik mit der Nähe zur Autobahn: „Auf dem Areal sollen sich Firmen ansiedeln, die auf die Schnellstraßen angewiesen sind“, sagt Winkler. „Außerdem werden weitere Arbeitsplätze für Nersinger geschaffen.“

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