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Nersingen

19.05.2018

Gewerbegebiet an der A7 wächst weiter

Griffen zum Spaten: (von links) Geschäftsführer Jacek Pigorsch, Bürgermeister Erich Winkler, Bauleiter Matthias Wittlinger, Architekt Alfons Lehner, Kreisrätin Sabine Krätschmer und Transportunternehmer Alfred Amenda.
Bild: Andreas Brücken

Weil die Niederlassung in Unterelchingen aus allen Nähten platzt, zieht die italienische Firma Biesse nach Nersingen.

Nicht zu übersehen ist die riesige, planierte Fläche, die im Gewerbegebiet an der A7 und der B10 für den Bau eines neuen Firmengebäudes der Biesse-Group präpariert worden ist. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Italien hat sich auf den Vertrieb von Maschinen und Anlagen für die Holz- und Kunststoffindustrie sowie für die Glas- und Steinbearbeitung spezialisiert. Die Biesse-Group beschäftigt international etwa 4000 Mitarbeiter und hat sich vor 21 Jahren in Unterelchingen niedergelassen. Jetzt zieht sie nach Nersingen.

Nachdem der Standort an der Unterelchinger Gewerbestraße aus allen Nähten platzte, suchten die Verantwortlichen nach einer neuen Niederlassung. Für Geschäftsleiter Jacek Pigorsch sei das neue Gewerbegebiet mit ausreichend Platz und guter Verkehrsanbindung der Grund gewesen, in die Nachbargemeinde zu wechseln. Die Zusammenarbeit mit der Nersinger Rathausverwaltung sei sehr gut gewesen, erklärte der Geschäftsleiter, der gemeinsam mit Bürgermeister Erich Winkler, Bauleiter Matthias Wittlinger, Architekt Alfons Lehner, Kreisrätin Sabine Krätschmer und Transportunternhemer Alfred Amenda zum Spaten griff, um den symbolischen Auftakt für die Baustelle zu geben.

Rathauschef Winkler freute sich über den Zuzug der italienischen Firma und schlug den anwesenden Gemeinderäten augenzwinkernd vor, die Zentrale in Pesaro an der Adria zu besuchen. Neben einer Tankstelle, einem Fast Foodrestaurant und einem Kfz-Sachverständigen sei die Firma Biesse ein weiterer Beitrag für den „bunten Mix an Firmen im Gewerbegebiet“, erklärte Winkler. Deshalb sei man in der Gemeindeverwaltung auch an einer zügigen Bearbeitung der Bauherren bedacht gewesen. Nach nur einem Jahr habe die Firma schon die Baugenehmigung für das Gewerbegebiet bekommen.

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Geschäftsleiter Pigorsch rechnet bereits im kommenden Frühjahr mit der Fertigstellung und dem Einzug in das neue Gebäude. Auf 6000 Quadratmetern – und damit rund doppelt so groß wie das bisherige Firmengelände in Unterelchingen – soll der „Campus Ulm“ in Betrieb gehen, erklärte Pigrosch. Und weiter: „In diesem neuen Gebäude werden wir unseren Firmensitz vergrößern und eine 1600 Quadratmeter große Ausstellungsfläche für unserer Maschinen und Anlagen ständig vorführbereit zu halten.“ Auch Schulungsräume für Kunden sollen hier untergebracht werden.

Seit etwa eineinhalb Jahren wird auf dem Grundstück zwischen der Autobahnanschlussstelle und der B10 gebaut. Nicht nur die Gemeinde Nersingen, sondern auch die Stadt Neu-Ulm will die gute Verkehrslage nutzen. Rund 36000 Quadratmeter gehören der Donaustadt. Als „interkommunales Gewerbegebiet“ unterzeichnete Oberbürgermeister Gerold Noerenberg im August vergangenen Jahres eine Zweckvereinbarung zusammen mit dem Nersinger Bürgermeister. Demnach wird das Gewerbegebiet „Riffelbank“, an das bestehende Nersinger zu einem insgesamt 120000 Quadratmeter großen Gewerbegebiet angeschlossen.

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