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07.04.2012

Glas Wiedemann ist nicht zu retten

Insolvenz: Mitarbeiter stehen auf der Straße

Neu-Ulm Die wirtschaftliche Situation zwingt Glas Wiedemann in Neu-Ulm zur Schließung des Betriebs, nachdem das Amtsgericht Neu-Ulm am 10. Februar die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Glasgroßhändlers angeordnet hatte.

Der Ulmer Insolvenzverwalter Michael Pluta hatte das Geschäft zunächst fortgeführt. Glas Wiedemann konnte jedoch nicht kostendeckend arbeiten, teilt das Büro Pluta nun mit.

Die von Wiedemann genutzten Hallen seien mehrere Jahrzehnte alt und die Betriebsräume ungünstig über mehrere Grundstücke verteilt, sodass Investoren kein Interesse an einer Übernahme der Produktionsstätte gehabt hätten. Ferner sei die Insolvenzmasse so gering, dass eine Betriebsfortführung in der Insolvenz nicht infrage komme. Das Verfahren werde jedoch eröffnet werden können.

Pluta hat die 35 Mitarbeiter von Glas Wiedemann über die Schließung informiert. Sie werden freigestellt und gekündigt. Die Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert, welches über die Agentur für Arbeit bezahlt wird. (az)

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