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25.02.2015

Gold Ochsen ist jetzt ein bisschen Bluna

Der Getränkehersteller Mineralbrunnen AG im Schwarzwaldort Bad Überkingen will nach Umsatzzuwächsen bei der 1994 übernommenen Limonadenmarke Bluna nun das "Monopol" von Coca-Cola mit einem anderen Klassiker knacken: Ende 1998 übernahm die Mineralbrunnen AG die Markenrechte für Afri-Cola und hofft das nach dem Krieg meistgetrunkene koffeinhaltige Getränk mit der Palme (undatiertes Archivbild) wieder bundesweit schmackhaft zu machen. dpa (Zu dpa Korr.-Bericht "Markenartikel von einst sollen Verbraucher locken" vom 05.08.1999)

Auf Pepsi aus Ulm folgt jetzt Afri-Cola und die bekannte Orangen-Limo

Statt Pepsi und Mirinda wird künftig Afri Cola und Bluna aus den Brausehähnen der Ulmer Getränke Vertrieb (UGV), einem Tochterunternehmen der Brauerei Gold Ochsen, fließen. Die neue Partnerschaft startet zum 1. Januar 2017. Wie berichtet, kündigte vor anderthalb Jahren der US-Gigant Pepsi mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 die Konzession für die Abfüllung der Cola und damit zusammenhängenden Limos. Seit 1966 füllt Gold Ochsen Pepsi ab und wurde mehrfach von der US-Firma ausgezeichnet, doch die Amerikaner wollen ein nationales Konzessionsmodell: Mit der Radeberger Gruppe wird es künftig nur noch einen statt bisher fünf Abfüller von Getränken wie Pepsi, Schwip Schwap, Mirinda oder 7Up geben.

Bluna wurde 1995 insbesondere durch den Werbespruch „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?“ bekannt, der sich einen festen Platz im deutschen Sprachgebrauch sicherte. Bis 1998 waren Afri-Cola und Bluna in den Händen der Gründerfamilie, dann kaufte die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG die Markenrechte.

Die UGV will nach eigenen Angaben in großen Teilen von Baden-Württemberg, im westlichen Bayern und Allgäu über die eigenen Vertriebskanäle Afri-Cola und Bluna verkaufen. Schwerpunkte der Verkaufsaktivitäten werden die Gastronomie, der Getränkefachgroßhandel sowie Kantinen und Caterer sein. Dazu Ulrike Freund, Geschäftsführerin von Gold Ochsen „Aufbauend auf der Markenbekanntheit der Kultmarken Afri und Bluna wollen wir deren Absatzzahlen im Konzessionsgebiet maßgeblich steigern. Insbesondere in der Gastronomie in unseren Kernvertriebsregionen bietet sich aus unserer Sicht hohes Potenzial für Afri und Bluna, das es zu heben gilt.“Die Sortimentsumstellung wird in allen Konzessionsgebieten von einer gemeinsamen Marketingkampagne begleitet. (heo)

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