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Ulm

03.08.2015

Große Freude über Fleckis Rückkehr

Unverletzt, ein paar Kilo leichter und erschöpft
Bild: Thomas Heckmann

Die zwei Urlauber, die an der A8 bei Ulm auf ihren entlaufenen Hund warteten, haben ihren Vierbeiner wieder

Das lange Warten für Sven Hossalla und seine Partnerin Lisa Metzler hat endlich ein Ende: „Flecki“ ist wieder da! Am Samstag kehrte der entlaufene Mischlingsrüde zu seinen beiden Besitzern zurück, die fast zwei Wochen lang auf einem Rastplatz bei Ulm ausgeharrt und auf ihren Vierbeiner gewartet hatten.

Frau Fand Flecki hinter Regentonne

Eine Frau in Blaubeuren hatte den erschöpften Flecki in ihrem Garten hinter einer Regentonne und hohen Brennnesseln entdeckt und dann freudig „Alarm“ geschlagen. So konnten Hossalla und Metzler ihren Hund nach zwölf Tagen aufwendiger Suche wieder in die Arme schließen. Zum Dank luden sie spontan am Samstagabend rund 20 Helfer zu einem Helferfest in eine Pizzeria ein, ehe sie am Sonntag die Heimreise nach Longuich bei Trier antraten.

Flecki war dehydriert aber unverletzt

Er sei überglücklich, bestätigt Besitzer Sven Hossalla kurz am Telefon. Der Tierrettungsverein UNA, der sich in die Suche des Hundes zuletzt eingeschaltet hatte, wurde in einer Mitteilung konkreter. Der Mischling sei unverletzt, aber ein paar Kilo leichter, etwas dehydriert und vor allem erschöpft. Aber wohl auch glücklich, wieder bei seinen neuen Besitzern zu sein. In der Mitteilung heißt es: „Man konnte regelrecht beobachten, wie der verängstigte und verstörte Hund von Minute zu Minute mehr entspannte. Nach ungefähr einer Stunde begann er zuerst zaghaft, dann immer hingebungsvoller, Herrchens Gesicht abzulecken. Anschließend fiel er in Tiefschlaf.“

Wie berichtet, hatten Sven Hossalla und Lisa Metzler den Hund aus dem Urlaub in Kroatien mitgebracht. Auf der Raststätte büxte er schließlich aus, was das Paar zu ihrem unfreiwilligen und fast zwei Wochen andauernden Aufenthalt an der A8 nötigte. In der Folgezeit berichteten bundesweit Medien über das Schicksal von Flecki und seinen Herrchen, selbst die Tagesthemen griffen das Thema auf. „In all den Jahren habe ich das noch nie erlebt“, sagte UNA-Sprecherin Angela Kazmaier: „Die haben für ihren Hund ihr eigenes Leben komplett lahmgelegt.“ (dpa, oma)

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