Politik I

16.01.2014

Grüne Schnittmengen

Gut besucht war der Neujahrsempfang der Grünen in der Region, den Neu-Ulms Stadtratsfraktion (im Bild: Vorsitzender Rainer Juchheim) ausrichtete.
Bild: Brücken

Gemeinsamer Neujahrsempfang von zwei Kreisverbänden und der Stadtratsfraktion

Neu-Ulm Ganz im Zeichen des Wahlkampfes stand der gemeinsame Neujahresempfang der Grünen aus Ulm, Neu-Ulmer und des Alb-Donau-Kreises. Als Anführerin der grünen Stadtratsliste versprach Mechthild Destruelle den rund 200 Gästen im Petrussaal ein aufregendes Jahr, das von den bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen gezeichnet sein werde.

Kreisvorstandsmitglied Benedikt Maier stellte in seiner Rede die Stärke der Grünen auf regionaler Ebene heraus. Denn im Unterschied zu den schlechten Bundestagswahlergebnissen könne seine Partei im direkten Kontakt mit den Wählern vor Ort Stück für Stück die Wahlkreise erschließen.

Als Neu-Ulms Spitzenkandidat von SPD, Grünen, Freien Wählern und der FDP für das Bürgermeisteramt sprach Detlef Kröger als Hauptredner der Veranstaltung. Dabei habe er nur einen Einblick in sein umfangreiches Wahlprogramm gegeben, wie er sagte, als er von einer neuen Einladungskultur der Stadt sprach. „Miteinander ist mehr möglich“ solle dabei der Leitsatz seiner Stadtregierung werden, so Kröger, der dafür ein Kompetenzteam einrichten will.

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Seine Schnittmenge mit den Grünen hob Kröger durch die Vorstellung seiner Energiewende hervor. Zwar sei der Klimawandel ein globales Problem, die ökologische Stromversorgung der Zukunft sei dagegen regional. Gleicher Meinung wie Landrat Erich Josef Geßner sei Kröger bei der Frage der Asylpolitik im Landkreis: „Wir dürfen die Augen vor dem Leid der syrischen Flüchtlinge nicht verschließen.“

Auch vom Landratskandidaten der Grünen, Pit Ehrenberg, bekam Geßner Zustimmung. Dieser lobte die Klimapolitik des CSU-Politikers und stellte fest, dass dieser Kurs gerade nach einem grünen Landrat schreien würde. Kritische Worte dagegen fand Ehrenberg gegenüber der Flüchtlingspolitik von Sendens Bürgermeister Kurt Baiker und dessen Illertisser Amtskollegin Marita Kaiser.

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