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Weißenhorn

17.10.2017

Grünfläche ersetzt Kiosk am ehemaligen Busbahnhof

Der alte Kiosk am ehemaligen Busbahnhof an der Illerberger Straße ist nun komplett abgetragen. Auf der Fläche wird vorerst eine kleine Grünanlage mit Sitzbank angelegt.
Bild: Alexander Kaya

Der Pavillon an der Illerberger Straße ist abgerissen. Nach einer Zwischenlösung sieht die Stadtverwaltung eine Umgestaltung des ganzen Areals vor.

Ein erster Schritt zur Umgestaltung des Areals am ehemaligen Busbahnhof ist getan. Wo vor einer Woche noch der unschön anzusehende alte Kiosk stand, ist jetzt nur noch braune Erde zu sehen. An dieser Stelle soll nun eine kleine Grünanlage mit Sitzbank entstehen. Vorerst sind keine weiteren Umbauten geplant. Für die große Lösung, die die Stadtverwaltung für das gesamte Areal vorsieht, sind nämlich noch Vorbereitungen nötig.

Die Parkplatzsituation auf der Fläche an der Illerberger Straße verbessern – das ist einer der Vorschläge, den die Planer des Büros Umbau-Stadt im Zuge einer Umgestaltung der Schilleranlage als zentrale innerstädtische Grünfläche Weißenhorns empfehlen. Seit Längerem ist ein Parkdeck im Gespräch. Doch bevor es in die konkreten Planungen geht, muss zunächst das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz Isek, fertig sein. „Damit schaffen wir den Rahmen, um Zuschüsse für die Überplanung des gesamten Bereichs zu bekommen“, sagt Bürgermeister Wolfgang Fendt. Isek sieht vor, dass sich die Bürger mit ihren Ideen einbringen. Wie berichtet, hat die Verwaltung das Büro Umbau-Stadt mit der Ausarbeitung beauftragt.

Auf einen zeitlichen Horizont für die Umgestaltung des Areals will sich der Rathauschef derzeit nicht festlegen. Ein Zeitdruck sei dabei nicht hilfreich, sagt er. Und seiner Ansicht nach bekommen die Bürger mit der kleinen Grünfläche eine vernünftige Zwischenlösung: „Das verursacht keine hohen Kosten und die Leute erfreuen sich an Blumen.“

Claudia Graf-Rembold ist der Meinung: Einfach ein Parkhaus auf dem Areal hinzustellen ist nicht der richtige Weg. Die 48-Jährige ist jüngst als Elternzeitvertretung für Conny Roth ins Rathaus gekommen. Die Stadtbaumeisterin erwartet ein Baby. „Es muss eine Gesamtlösung geben“, sagt die Bauingenieurin Graf-Rembold, die sich als Halbtagskraft die anfallenden Aufgaben von Roth mit ihren Kolleginnen im Bauamt aufteilt. Die übergreifende Planung schließe sowohl den alten Busbahnhof als auch den Parkplatz daneben und den Übergang zum Stadtpark mit ein.

Eines ist Graf-Rembold derzeit wichtig zu betonen: Mit dem Abbruch des alten Kiosks seien zwar auch die öffentlichen Toiletten am alten Busbahnhof weggefallen. Es gebe als Ersatz aber öffentliche WCs im Bahnhofsgebäude. Zudem gebe es derzeit Überlegungen, an zentralerer Stelle in der Stadt neue öffentliche Toiletten zu errichten, fügt die Bauingenieurin hinzu.

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