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23.09.2008

Guter Rat für Radler

Neu-Ulm (grr) - Die Stimmung war gut, der Besuch nicht eben überwältigend. Der Autoverkehr rauschte wie alle Tage so auch an diesem "Aktionstag: Ohne Auto mobil" durch Neu-Ulms Innenstadt und am Rathausplatz vorbei. Dort mühten sich ein paar Gruppen, Fortbewegung ohne Kraftfahrzeug populär zu machen.

Allen voran natürlich der "Allgemeine Deutsche Fahrrradclub" (ADFC), der von der Ulmer Donauseite herübergekommen war. Er warb - wie auch anders - fürs Radfahren und fürs Wandern auf zwei Rädern. Hinweise zu Ausflugszielen per Rad, zur Sicherheit rund ums Zweirad, zu den gesundheitsfördernden Vorteilen des Radfahrens gab´s überwiegend kostenlos.

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Ebenso nebenan ein Fahrradladen aus Pfuhl, der eine ganze Kollektion an motorlosen Fortbewegungsmitteln herangeführt hatte. Darunter das gewöhnliche Fahrrad, das aber nach Angabe der Pfuhler viel zu viel Kraftaufwand verlangt im Vergleich zum Liege- oder Sesselfahrrad. "Du sitzt bequemer auf dem Sesselrad"; wurde belehrt, "die Kraftübertragung ist günstiger und vor allem der Luftwiderstand viel geringer." Alles also spricht fürs Radeln im Liegen, was allerdings erst geübt werden muss, wie mancher Proberadler bald erkannte.

Natürlich war wieder die Neu-Ulmer Gruppe der Deutschen Verkehrswacht mit ihrem Vorsitzenden Roland Reisner persönlich zur Stelle. Vor allem radelnde Kinder konnten sich im Rundparcours, auf dem Balancebrett, im Slalomfahren üben. Polizei-Oberkommissar Jürgen Wahl gab Auskunft zum korrekten Verkehrsverhalten als Radler.

Es war ein buntes Treiben, das sich bis zur Johanneskirche fortsetzte, wo zwei Busunternehmer demonstrierten, dass Busfahren der Umwelt weit weniger schade als der eigene Pkw. Das taten auch Vertreter von "ConfiShare", die dafür warben, ein Auto unter mehrere Nutzer aufzuteilen. Sogar das älteste aller Verkehrsmittel war vertreten am Tag ohne Auto in Gestalt zweier Pferdedroschken, die Rundfahrten im Stadtgebiet anboten.

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