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12.10.2019

Heimatmuseum feiert neues Büro

Hermann Hillmann

Verein musste Raum einst abgeben

Das Heimatmuseum Pfuhl startet an diesem Sonntag, 13. Oktober, offiziell nach der Sommerpause wieder in die Saison. Dabei stellen die Museumsfreunde Pfuhl, deren Vorsitzender Rolf-Dieter Klossika ist, das angebaute neue Museumsbüro vor.

Ein langjähriger Wunsch geht damit in Erfüllung, denn seit Jahren herrschte drangvolle Enge – speziell im Verwaltungsbereich. Das war allerdings nicht immer so: Die Arbeiterwohlfahrt Pfuhl musste Anfang der 2000er-Jahre aus ihrem Domizil – der alten Grundschule – weichen, da an dieser Stelle ein neues Baugebiet entstand. Die Stadt suchte nach einer neuen Bleibe und fand diese „übergangsweise“ – so hieß es damals – im Erdgeschoss des ehemaligen Rathauses und Museums. Deshalb mussten die Museumsfreunde, die in den Obergeschossen sowie im Erdgeschoss des Hauses mehrere Räume haben, ihr einstiges Büro abgeben. Stattdessen richteten sie in einem winzigen Verschlag „provisorisch“ ein Büro ein. Dieses dunkle und enge Dasein hat nun ein Ende.

Zur öffentlichen Einweihungsfeier wurden neben den Vertretern der städtischen Verwaltung – das Museum gehört zu den städtischen Museen und ist ihr ländlicher Ableger in Pfuhl – auch alle am Anbau beteiligten Firmen geladen. Bauleiter war Vereinsmitglied Hermann Hillmann und weil er als langjähriger CSU-Stadtrat zudem gute Kontakte zur Verwaltung hat, vermittelte er erfolgreich zwischen Stadt und Museumsfreunden.

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Außerdem arbeitete er ehrenamtlich viele Stunden am Anbau mit. So unternahm er in Eigenregie diverse Ausschreibungen oder Gespräche mit der Verwaltung beziehungsweise dem städtischen Hochbauamt – und nicht zuletzt die finanzielle Seite: „Wir sind im Kostenrahmen geblieben“, gab Hillmann im Gespräch mit unserer Redaktion freudig bekannt. Demnach wurden für das Projekt insgesamt 35000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant, davon trägt die Stadt 28000 Euro, den Rest übernehmen die Museumsfreunde.

Der Anbau, also das neue Büro, ist etwa 18 Quadratmeter groß und mit einem integrierten sechs Meter langen Schrank sowie neuen Möbeln samt EDV-Anlage ausgestattet. Übrigens hat Hillman aktuell im Erdgeschoss auch eine neue Museumsbeleuchtung installiert. Hier liegen die Kosten zwischen 8000 und 9000 Euro. (pfl)

Die Feier beginnt am Sonntag, 13. Oktober, um 14 Uhr im Museumsstadel, der mit dem Heimatmuseum, Hauptstraße 73, direkt verbunden ist. Öffnungszeiten des Ensembles: Sonntags von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei. Eine neue Sonderausstellung folgt Ende Oktober/Anfang November unter dem Titel „Aus der Schule geplaudert“.

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