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Ulm

12.07.2013

Hotel, Finanzamt und ein Ypsilon

In Sichtweite des Münsters steht an der Ehinger Straße das UZ (wie Ulmer Zentrum), ein Neubau, in dem unter anderem ein B&B Hotel eröffnet. Im Schatten des Universum-Centers tut sich aber noch mehr. Ein weiterer Neubau mit dem Arbeitstitel „Y“ (wegen des Grundrisses) soll ab nächstes Jahr gebaut werden.
Bild: Alexander Kaya

Wie das Viertel rund um das Ehinger Tor durch mehrere Projekte aufgewertet wird

Ulm Das Schild hängt schon: Für Ende Juli, Anfang August ist die Eröffnung des neuen B&B Hotels in der Ehinger Straße geplant. Ein ganzes Viertel soll durch den UZ (Ulmer Zentrum) genannten 16-Millionen-Euro-Neubau profitieren, in dem das Hotel untergebracht ist. Das Unternehmen Matthäus Schmid aus Baltringen, das als Investor und Bauherr auftritt, investiert 16 Millionen Euro. In das siebengeschossige Gebäude zieht neben dem Hotel auch das Ulmer Finanzamt ein.

Im Schatten des Universumcenters tut sich aber noch mehr. Das UZ ist nur ein Mosaikstein der Aufwertung eines ganzen Viertels. Das moderne Gebäude umschließt reizvolle alte Architektur. In direkter Nachbarschaft wurde jüngst ein Backstein-Lagergebäude des Heizungs- und Sanitärgroßhandels Daiber saniert und umgebaut. Sogar der alte Schriftzug ist trotz aller Modernisierung an der gründerzeitlichen Fassade erhalten geblieben. Loft-Wohnungen mit Dachterrassen werden nun durch das UZ vom Lärm abgeschirmt.

Eingezogen sind bereits das Architekturbüro Stemshorn, die Designer Lahaye & Tiedemann, eine Tanz- und Seh-Schule sowie ein Büro für Gesundheitsberatung und Gewichtsreduktion.

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Erst UZ dann Ypsilon: In unmittelbarer Nähe am Ehinger Tor entsteht in absehbarer Zeit wie berichtet ein weiteres Großprojekt: Nach den Entwürfen des Ulmer Architekturbüros Mühlich, Fink und Partner will Immobilien Munk hier in direkter Anbindung zum Verkehrsknotenpunkt ein Geschäftsgebäude errichten.

„Das Y“ wird der Neubau an der Ehinger Straße 23 in Anlehnung an den Grundriss genannt. Dass das Gebäude 2014 inklusive Ladenzeile gebaut wird, steht fest. Unklar ist nach Angaben von Munk-Projektleiter Markus Wollenberger nur die Höhe. Ursprünglich geplant war ein Kopfgebäude mit zehn Stockwerken und 36 Metern Höhe.

Denkbar sei nun, dass das Gebäude drei Stockwerke niedriger wird. Denn unter einer Höhe von 22 Metern gelten Gebäude nicht als Hochhäuser, was die baulichen Auflagen (und somit Kosten) deutlich reduziere.

Angebot in der Doppelstadt erhöht sich auf fast 4500 Betten

Das erste Aushängeschild eines als vernachlässigten Quartiers bildet aber ein Hotel: Das Angebot in der Doppelstadt erhöht sich damit nach Angaben der Ulm/Neu-Ulm Touristik (UNT) auf fast 4500 Gästebetten. Im UZ werden insgesamt 125 Einzelzimmer, Doppelzimmer oder Familienzimmer für bis zu vier Personen zur Wahl stehen. Das Standardzimmer hat eine Größe von rund 15,5 Quadratmetern. Ein Doppelzimmer soll um die 60 Euro die Nacht kosten. Die Familienzimmer sind bis zu 25 Quadratmeter groß.

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