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Landkreis Neu-Ulm/Ulm

04.09.2018

Hotels in der Region müssen sich auch selbst helfen

Sinkt in Bad Wörishofen die Zahl der Übernachtungen in den nächsten Jahren dauerhaft unter die Marke von 700000? Professor Armin A. Brysch von der Hochschule Kempten hat das untersucht – und eine klare Meinung.
Bild: Alexander Kaya

Die großen Arbeitgeber in Ulm, Neu-Ulm und im Landkreis sind andere. Hotels spielen keine übermäßig wichtige Rolle, könnte man meinen. Stimmt nicht.

Hotels und Arbeitgeber hängen zusammen. Die florierenden Firmen locken Geschäftsreisende an. Von den Übernachtungen profitieren auch Gastronomie und Einzelhandel. Und dann ist da noch ein weiterer Aspekt: Hoteliers, die für die Region werben, und Gäste, die von guten Erfahrungen berichten, sprechen über Ulm, Neu-Ulm oder Roggenburg. Fernsehspots und Plakate großer Marken funktionieren genauso. Sie wollen etwas ins Gespräch bringen. Dass das bei den Hotels Erfolg hat, zeigen die Zahlen: Stammgäste kommen wieder, neue Gäste kommen dazu. Und vielleicht bringt die Werbung sogar noch mehr, vielleicht kauft jemand deswegen auch Lebkuchen oder Spätzle aus Neu-Ulm. Auch wenn das Spekulation ist, auch wenn die Auswirkungen klein sein mögen: Wenn die Hotels einen guten Ruf haben, hilft das allen.

Die übrigen Unternehmen kommen wohl auch ohne diese Hilfe zurecht. Für die Hotels gilt: Je mehr Häuser eröffnen, desto wichtiger wird es, Gäste zu halten und anzulocken. Betriebe im Landkreis profitieren von der guten Anbindung und den Möglichkeiten für Familien. Gastgeber in der Doppelstadt müssen Besucher überzeugen, dass sie etwas Besonderes bieten. Dass Hoteliers und Gastronomen aus Ulm und Neu-Ulm sich im Tourismusfonds zusammengeschlossen haben, dürfte dabei helfen. So wird es einfacher, Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ohne Aufmerksamkeit lässt sich niemand überzeugen.

Lesen Sie hier: Bleiben die Hotelbetten in Ulm und Neu-Ulm leer?

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