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Hittistetten

05.02.2015

Hürden vor dem Hochzeitssaal

Im Gewerbepark Hittistetten könnte eine Halle für türkische Hochzeiten entstehen.
Bild: Roland Ströbele

Hittistetten tatsächlich als Standort denkbar – aber nur mit Ausnahmegenehmigung.

Die geplante Hochzeitshalle im Gewerbegebiet Junkeräcker kann nur gebaut werden, wenn der Stadtrat im Bebauungsplan grundsätzliche eine solche Nutzung in Ausnahmefällen zulässt und diese Ausnahmegenehmigung dann auch erteilt. Dies hat Bürgermeister Raphael Bögge in der jüngsten Stadratssitzung auf Anfrage von Eva Simon mitgeteilt.

Er bestätigte gleichzeitig einen Bericht der Neu-Ulmer Zeitung, wonach es in der fraglichen Angelegenheit ein Gespräch zwischen ihm und dem Stahlhändler Osman Kocak gegeben habe. Dabei sei auch der neue Integrationsbeauftragte der Stadt, Yusuf Cinici dabei gewesen. Tatsächlich sei in dieser Zusammenkunft erörtert worden, ob die geplante Hochzeitshalle mit bis zu 700 Sitzplätzen ins Gewerbegebiet Hittistetten gebaut werden könne. Ob das Vorhaben allerdings realisiert werden könne, hänge allerdings von einer Einzelfallentscheidung des Bauausschusses oder des Stadtrates ab, erklärte Bögge nun.

In der vergangenen Woche hatte Osman Kocak über das Gespräch berichtet und erklärt, ihm sei in Aussicht gestellt worden, dass er die Halle in Hittistetten bauen könne, falls die städtischen Gremien zustimmen. Wörtlich hatte Kocak erklärt, er sehe nach der Zusammenkunft mit dem Bürgermeister „sehr gute Chancen“ zur Verwirklichung seines Projektes, da er vom Bürgermeister „positive Signale“ empfangen habe. Im Industriegebiet an der Robert-Bosch-Straße hatte der Bauausschuss den Bau einer solchen Halle noch abgelehnt, da eine solche Nutzung dort generell nicht erlaubt sei.

Im Gewerbegebiet Junkeräcker aber sei die Halle“ grundsätzlich denkbar“, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, erklärte Bögge im Dienstag im Stadtrat. Zuvor müsse das Vorhaben aber noch drei Hürden nehmen.

In Hittistetten sorgen die Überlegungen des Stahlhändlers für Aufregung. Nicht wenige Bürger fürchten vor allem an Wochenenden den Lärm durch an- und abfahrende Autos der Hochzeitsgästen. (rost)

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