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Verordnung

27.05.2020

Hunde müssen an die Leine

Hunde müssen in Senden zu bestimmten Zeiten an die Leine.

In Senden gelten in der Brut- und Setzzeit bestimmte Regeln

Hunde müssen in Senden zu bestimmten Zeiten im Jahr an bestimmten Orten an die Leine. Diese Verordnung über das Mitführen von Hunden gilt seit Februar 2020 im gesamten Stadtgebiet. Darin wird auch die Brut- und Setzzeit geregelt. „Im Zeitraum vom 1. April bis 15. Juli ist das Wohl der Jung- und Muttertiere dem Freilauf der Hunde übergeordnet“, heißt es.

Wie die Stadt Senden mitteilt, informiert die Kommune selbst und die Jagdaufsicht immer wieder über die Leinenpflicht und was diese für die Hundehalter bedeutet. Meist werde aus Unwissenheit gehandelt.

Das gilt in Senden: Während der Brut- und Setzzeit sind Hunde an und in Waldstücken, nicht einsehbaren Wiesen und Feldern und in Böschungsbereichen der Gewässer an der Leine zu führen, in Natur- und Landschaftsschutzgebieten gilt dies das gesamte Jahr.

Hunde müssen an die Leine

Die meisten Hundehalter halten sich an den Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit. Doch es gebe auch immer wieder Ausnahmen, teilt die Stadt mit. Die Stadt bittet jeden Hundebesitzer in Senden und von auswärts, sich an die Verordnung zu halten.

Nachdem es vermehrt zu Vorfällen im Stadtgebiet Senden gekommen ist, bei denen Jung- oder Muttertiere gerissen oder gejagt wur-den, wird die Stadt Senden mit Unterstützung der Polizei und der Jagdaufsicht Schwerpunktkontrollen durchführen. Dabei handle es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 1000 Euro Bußgeld geahndet werden kann. Sollte ein Hund beim Reißen oder Jagen gesehen werden, kann dies sogar einen Straftatbestand darstellen. (az)

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