Newsticker

Krankenkasse DAK: Corona-Krise hat Fehlzeiten bislang nicht erhöht
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Hunger und Durst: Terrier stürzt sich in die Tiefe

Neu-Ulm

12.06.2013

Hunger und Durst: Terrier stürzt sich in die Tiefe

Wahrscheinlich weil ihn Hunger und Durst geplagt haben, ist ein Yorkshire Terrier aus dem dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Reuttier Straße gesprungen. Symbolbild
Bild: Rene Tillmann dpa

Ein Terrier hat sich in Neu-Ulm aus dem dritten Stock eines Hauses gestürzt. Als die Polizei kam, stand schon der nächste Hund am Fenstersims. Nun prüft die Polizei den Fall.

Wahrscheinlich weil ihn Hunger und Durst geplagt haben, ist ein Yorkshire Terrier aus dem dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Reuttier Straße gesprungen. Nach Polizeiangaben schlug er auf dem Gehweg auf und zog sich dabei eine blutende Wunde zu. Ein weiterer Hund, der sich in der Wohnung befand, wollte sich ebenfalls in die Tiefe stürzen, wurde aber von der Polizei davon abgehalten.

Drei Yorkshire-Terrier allein gelassen

Der Fall ereignete sich am Vormittag des vergangenen Montags gegen 11.25 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich in der Wohnung drei allein gelassene Yorkshire-Terrier auf. Eines der Tiere sprang aus einem offenstehenden Fenster in die Tiefe und verletzte sich. Ein Anwohner brachte den kleinen Hund zu einem Tierarzt, der die Verletzungen versorgte.

Eine in der Zwischenzeit alarmierte Polizeistreife entdeckte am Fenstersims einen weiteren Hund, der ebenfalls kurz davor war, auf den Gehweg zu springen. Da die Inhaberin der betreffenden Wohnung in dem Mehrfamilienhaus nicht zu Hause und erreichbar war, öffnete die Feuerwehr Neu-Ulm die Wohnungstüre. Der Hund stand am Fenstersims und wurde an Ort und Stelle an Mitarbeiter des Tierheimes übergeben.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz?

Einige Zeit später meldete sich die 20-jährige Wohnungsinhaberin bei der Polizei und erklärte, dass sie im Auftrag ihrer Mutter auf die drei Yorkshire-Terrier aufpassen sollte, jedoch vorübergehend außer Haus gewesen sei. Hinterlassenschaften der Hunde in der Wohnung deuten darauf hin, dass sie längere Zeit allein in der Wohnung waren. Nun prüft die Polizei, ob die mangelnde Aufsicht über die Hunde einen Verstoß nach dem Tierschutzgesetz darstellt. (rost)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren