Newsticker

Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Im Bundesheer-Container

03.03.2009

Im Bundesheer-Container

Weißenhorn (sps) - Ein Weißenhorner Rotkreuzhelfer, Heinz Wiesner, hat es beim Einsatz während der Euro-Meisterschaft im Fußball im österreichischen Klagenfurt sogar bis auf den "heiligen" Rasen geschafft. "Aber ebenso schnell war er wieder heruntergeholt", erzählte Bereitschaftsleiter Michael Heinrich bei der Jahreshauptversammlung über den Dienst von 19 Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes aus Weißenhorn bei der Fußball-EM. Drei gelangten immerhin an den Rasen. Die Weißenhorner waren auch bei Public Viewings und in den Fanzonen tätig.

Michael Raut, Bezirksbereitschaftsleiter, freute sich nochmals nachträglich darüber, wie schnell die Weißenhorner seiner Bitte um Unterstützung nachgekommen waren. "Keine sechs Tage hat es gebraucht, eine Gruppe zusammenzustellen."

Teil des bayerischen Gesamtkontingents

Die Weißenhorner waren vom 6. bis 14. April in Klagenfurt eingesetzt, wie Heinrich darstellte. Sie waren bei den zwei Spielen Deutschland-Polen und Kroatien-Deutschland im Stadion. Täglich führten sie "den normalen Sanitätsdienst" durch und stellten für eventuelle Massenanfälle von Verletzten eine "schnelle Einsatzgruppe Sanitätsdienst" als Teil des bayerischen Gesamtkontingents vor Ort bereit. "Untergebracht waren wir beim österreichischen Bundesheer auf einem Übungsplatz etwa 70 Kilometer vom Stadion entfernt", berichtet Heinrich. "In Containern mit Bett und Schemel."

Verwundert zeigte er sich, dass in Klagenfurt keine besonders große Fußballbegeisterung in der Stadt zu finden sei. Sie hätten vor der EM nicht einmal einen Fußballklub gehabt, der eigens ins Leben hätte gerufen werden müssen. "In Kärnten sind eben Eishockey und Wintersport angesagt."

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren